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Südkreis Verhandlungen mit dem Kinderzentrum Weißer Stein
Landkreis Südkreis Verhandlungen mit dem Kinderzentrum Weißer Stein
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18:58 12.09.2021
Das Bürgerhaus in Bellnhausen wird erneut als Kita-Auslagerung genutzt. Darüber hinaus fehlen aber weitere Plätze, so dass ein weiterer Kindergarten entstehen soll, allerdings dann in Fronhausen in einem Altbestand im Dorfkern.
Das Bürgerhaus in Bellnhausen wird erneut als Kita-Auslagerung genutzt. Darüber hinaus fehlen aber weitere Plätze, so dass ein weiterer Kindergarten entstehen soll, allerdings dann in Fronhausen in einem Altbestand im Dorfkern. Quelle: Thorsten Richter
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Fronhausen

In der Gemeinde Fronhausen gibt es eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Kinderkrippenplätzen. Das bedingt, dass die Kapazitäten bei der Kinderbetreuung schon wieder erschöpft sind und dringend Handlungsbedarf besteht. Die bereits ausgelagerte Gruppe im Dorfgemeinschaftshaus Bellnhausen soll dort auch keine Wurzeln schlagen, sprich nicht ewig dort bleiben, zumal der dortige Betrieb nur für eine Übergangszeit genehmigt wurde. Also muss ein größerer Wurf als ein erneuter Kita-Anbau her.

Die Idee, das unterstrich Bürgermeisterin Claudia Schnabel am Donnerstagabend während der Sitzung des Fronhäuser Parlaments, ist die, einen Kindergarten nicht auf der grünen Wiese zu bauen, sondern im Kontext des Projekts „lebendige Zentren“ mitten im Ort Fronhausen zu entwickeln, Dazu sollen ungenutzte Gebäude umgebaut werden. Eine konkrete Adresse gibt es auch schon. Jetzt ging es aber erst einmal darum, einen Träger zu finden, nachdem die evangelische Kirche abgesagt hatte. Nach diversen Vorgesprächen fiel nun der Beschluss, Verhandlungen mit dem Verein “Kinderzentrum Weißer Stein“ zu führen.

Einstimmig gefasster Beschlussvorschlag

Die ersten Gespräche in den vorgelagerten Ausschüssen mit Vertretern des möglich neuen Trägers seien sehr vertrauensbildend verlaufen, so dass nun konkrete Vertragsverhandlungen geführt werden sollen. Dafür stimmten alle Gemeindevertreter. Der finale Vertrag wird ihnen dann noch einmal zur Beschlussfassung vorgelegt. Schnabel ist dieses Vorgehen sehr recht, denn es sei gewinnbringend, erst den Träger sicher zu haben, damit sich dieser dann auch als Experte bei den Bauplanungen mit einbringen kann.

Der einstimmig gefasste Beschlussvorschlag geht auf einen SPD-Änderungsantrag zurück. Die Sozialdemokraten hatten den Vertragsentwurf sehr eingehend bearbeitet und einige Änderungen eingebracht die nun mit dem möglichen Träger “Kinderzentrum Weißer Stein“ diskutiert werden sollen.

Von Götz Schaub