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Südkreis Neue Radweg-Option im Südkreis
Landkreis Südkreis Neue Radweg-Option im Südkreis
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17:59 12.05.2020
Von Niederwalgern sind es über die L3093 gute drei Kilometer bis Fronhausen. Nun gibt es ernsthafte Bestrebungen, entlang der Landesstraße einen Radweg zu bauen. Quelle: Götz Schaub
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Fronhausen

Nach den Bemühungen, schnelle Auto- und Bahnverbindungen in Deutschland zu schaffen, kommen jetzt Rad-Direktwege, gerne auch Schnellwege genannt, immer mehr in Mode.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf plant beispielsweise die Einrichtung eines Radschnellweges auf der jetzigen Trasse der Bundesstraße 252 zwischen Göttingen und Münchhausen, sobald die neue B252 fertiggestellt ist.

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Und im Süden gibt es auch erste Überlegungen für solch einen Schnellweg. So soll es einen Rad-Direktweg zwischen Fronhausen und Niederwalgern geben, der sich am Verlauf der dortigen Verbindungsstraße L3093 orientiert und eine schnellere Alternative zum vorhandenen Zickzack-Radweg im offenen Feld darstellen soll.

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde Fronhausen hatten keine Probleme damit, diesem Ansinnen zuzustimmen beziehungsweise den Gemeindevertretern, die am Donnerstag, 14. Mai, tagen werden, zum Beschluss zu empfehlen.

Schnabel: Gemeinde will Planung übernehmen

Am Projekt beteiligt ist natürlich auch die Gemeinde Weimar, sofern sie dem zustimmt. Das dürfte wohl nicht das Problem sein, weil die Kosten über Hessen Mobil abgedeckt werden sollen. Eine entsprechende Planungsvereinbarung zwischen den drei Beteiligten ist bereits erarbeitet und liegt zur Beschlussfassung vor.

Bürgermeisterin Claudia Schnabel sagte dazu noch, dass sich die Gemeinde Fronhausen um die weitere Ausgestaltung der Planung kümmern werde, etwa um die Beauftragung eines Ingenieurbüros. Der Grunderwerb wird von den Gemeinden mitsamt der Sicherstellung dauerhaft und vorübergehend benötigter Bedarfsflächen durchgeführt.

Die Erstattung der Verwaltungs- und Planungskosten erfolgt nach Abschluss der einzelnen Planungsstufen, die Baukosten sowie die mit dem Grunderwerb verbundenen Kosten werden von der Straßenbauverwaltung übernommen.

Von Götz Schaub

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