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Ostkreis Zauneidechsen bekommen ein neues Zuhause
Landkreis Ostkreis Zauneidechsen bekommen ein neues Zuhause
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16:20 24.03.2020
Bereits vor Baubeginn für die A 49 schafft die DEGES neue Lebensräume für geschützte Tierarten, darunter die Zaun­eidechse. Quelle: DEGES/business-images.de
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Stadtallendorf

Hintergrund der Umsiedlung ist der Bau der Autobahn 49. Damit schafft die DEGES nach eigenen Angaben bereits vor dem eigentlichen Baubeginn der Autobahn neue Lebensräume für geschützte Tierarten. Weitere Ersatzhabitate hat das Unternehmen für den Kammmolch angelegt. Die neuen Lebensräume dienen als Ersatz für Flächen, die für den geplanten Verlauf der A 49 in Anspruch genommen werden.

Im Einzelnen hat die DEGES Folgendes geplant:

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Herstellung von Zauneidechsenbiotopen

In insgesamt drei Bereichen wurden auf einer Gesamtfläche von 2,8 Hektar Ersatzbiotope für Zauneidechsen gebaut. Diese befinden sich südlich von Stadtallendorf im Bereich des Geiersberges, an einem Waldrand nördlich der Klein sowie an einem Waldrand parallel zur B 62 in der Nähe der Kirschbrücke.

Die Zauneidechsenbiotope bestehen aus Schotter- und Sandstreifen, Steinhaufen, Totholz sowie Wurzelstubben. Zudem werden als Lebensraum für die Zauneidechsen zusätzlich extensives Grünland, Saumstreifen und lichte Laubwaldstrukturen entwickelt.

Anlage von Kammmolchteichen und Waldumbaumaßnahmen im Dannenroder Forst

Im Bereich des Dannenroder Forsts wurden Nahe einer geplanten Grünbrücke vier neue Laichgewässer für den Kammmolch eingerichtet. Jedes dieser Gewässer hat eine Fläche von rund 100 Quadratmetern. Zudem wurde ein vorhandener Teich entschlammt.

Im Umfeld der neuen Kammmolchteiche wurde außerdem auf vier Hektar der Wald gezielt für den Kammmolch umgebaut, sodass die Flächen als Landlebensraum zur Verfügung stehen. Konkret wurden mehr als 12 000 Trauben-Eichen gepflanzt.

Von unseren Redakteuren

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