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Ostkreis Steinwürfe: Zwei Polizisten verletzt
Landkreis Ostkreis Steinwürfe: Zwei Polizisten verletzt
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22:17 17.10.2020
Das Foto zeigt eines der beschädigten Einsatzfahrzeuge.  Quelle: Polizei Marburg-Biedenkopf
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Stadtallendorf

Begleitet von Protesten sind die Rodungsarbeiten für den umstrittenen Lückenschluss der Autobahn 49 im Herrenwald bei Stadtallendorf erstmals auch am Samstag fortgesetzt worden. Die Rodungsmaßnahmen selbst verliefen nach Angaben der Polizei ohne Behinderungen, die Mahnwachen ohne besondere Vorkommnisse. 

Hochsitz umgeworfen

Um 12 Uhr jedoch wurden laut Polizeibericht zwei Einsatzfahrzeuge am Herrenwald angegriffen. Unbekannte hatten demnach einen Hochsitz umgeworfen und so zwei Polizeifahrzeuge gestoppt. Als die Fahrzeuge abgebremst hatten, flogen Steine und Feuerwerksraketen.

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Rückweg versperrt

Zurücksetzen konnten die Polizisten nicht. Auch hinter den Fahrzeugen war eine Barrikade errichtet und so der Rückweg versperrt worden. Die Polizei spricht von etwa 20 Unbekannten, die sich in diesem Bereich aufgehalten hatten. Weitere Polizisten trafen ein und beendeten die Blockade. Die Beamten in den betroffenen Fahrzeugen überstanden die Attacke unverletzt. 

Um 15 Uhr ereignete sich laut Polizei ein weitere Angriff, und zwar zwischen Niederklein und Stadtallendorf. Eine Gruppe von etwa zehn Unbekannten lief aus dem Wald auf Polizisten zu und bewarf diese mit Steinen. Zwei Polizisten trugen Verletzungen davon. 

Mehr zum Thema

Erst räumen, dann fällen. Vieles war am Freitag (16. Oktober) wie an den Tagen zuvor – mit dem Unterschied, dass einige Menschen mit klassischer Musik ihre Ablehnung des A-49-Projektes kundtaten. Hier unsere Zusammenfassung von Tag 16 der Rodungssaison im Herrenwald:

A49: Von Fällarbeiten und Fingerabdrücken

(nach Login frei)