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12:00 10.06.2022
Beim Europafest tritt auch die beliebte Bauchtanzgruppe der Volkshochschule wieder auf.
Beim Europafest tritt auch die beliebte Bauchtanzgruppe der Volkshochschule wieder auf. Quelle: Thorsten Richter
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Stadtallendorf

Die Pause ist vorbei, am Freitagabend geht es los, das Europafest beginnt. Und wieder macht ein Konzert den Anfang. Allerdings gibt es eine Änderung. Statt der Band „Soundaholics“, bei der es einen Corona-Fall gibt, tritt die Gruppe „Brass Solutions“ auf, ebenfalls aus Fulda. Gesetzt sind außerdem die heimischen „Skyliners“, die Party-Kapelle, die in Stadtallendorf sehr beliebt ist. „Das wird ein langer und sicher sehr schöner Abend, auch Brass Solutions will wie Soundaholics fünf Stunden spielen“, sagt Stephan Runge. Er ist das „Gesicht“ des Europafestes, der Arbeitskreis-Sprecher.

Zum Höhepunkt spielen die „Trenkwalder“

Am Samstagabend, zum Höhepunkt des Festes, kommen wieder die „Trenkwalder“ nach Stadtallendorf, daran hat sich nichts geändert. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist dank der Sponsoren des Festes frei. Zum Auftakt des Festes ab 11 Uhr spielt unter anderem Tobias Wessels. Während des gesamten Nachmittags gibt es auf der „Dachdeckerei-Jens-Sehon-Bühne“ und der „Sparkassen-Bühne“ Programm. Das ist etwas, was Stephan Runge ganz besonders freut. Vereine, Kindergärten und Schulen stehen dabei im Vordergrund. Mit dabei ist auch eine Schweinsberger Tanzgruppe, außerdem die Bauchtanz-Gruppe der Volkshochschule Stadtallendorf. „Sie haben intensiv trainieren können, teilweise daheim und trotz Corona“, freut sich Runge. Andere Vereine hatten nicht ausreichend Zeit und Gelegenheit dafür und machen eine Pause. „Mit diesem Programm, das wir geplant haben, zeigen wir Stadtallendorfs ganze Vielfalt. Da steckt richtig viel Arbeit bei allen Beteiligten drin“, sagt Runge.

Und eben auch Vorfreude darauf, wieder bei diesem Fest dabei zu sein. Es nahm vor mittlerweile 32 Jahren seinen Anfang und findet alle zwei Jahre statt – zumindest bis zum Beginn der Pandemie. Alles spielt sich am und rund um den Heinz-Lang-Park ab. Angesichts der begrenzten Parkplätze – am Samstagnachmittag findet auch das Heimspiel der Stadtallendorfer Eintracht gegen Trier um den Aufstieg statt – werben die Veranstalter dafür, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Festgelände zu kommen.

Von Michael Rinde