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Ostkreis Neustadt gehen ein paar Lichter auf
Landkreis Ostkreis Neustadt gehen ein paar Lichter auf
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16:55 01.03.2020
Am Bahndamm hinterm Bahnhof hat die Stadt einige neue Straßenlampen aufgestellt. Quelle: Florian Lerchbacher
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Neustadt

Im Jahr 2018 hatte die hessische Landesregierung die Stadt Neustadt ins Sicherheitsprogramm „Kompass“ aufgenommen. Ziel ist es, die Sicherheit beziehungsweise das Sicherheitsempfinden der Menschen zu verbessern. Aus diesem Grund gab es Anfang des vergangenen Jahres in Neustadt eine Befragung der Bürger, die unter anderem die Straßenbeleuchtung an einigen Stellen kritisierten und einige „Unsicherheitsorte“ benannten.

An dieser Stelle hat die Stadt nun angesetzt, schon einmal 30.000 Euro in die Hand genommen und sechs Straßenlampen in Bahndamm, Sonnenweg und Hohe Treppe aufgestellt. Zusätzlicher zu einer Lampe, die sie im vergangenen Jahr auf dem Verbindungsweg Nellenburgstraße /Alsfelder Straße errichtete. „Das sind wichtige Wegeverbindungen zum Bahnhof“, erläutert Bürgermeister Thomas Groll.

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Der Bahnhof beziehungsweise das Umfeld waren schließlich als „Unsicherheitsorte“ benannt worden – am Bahndamm unmittelbar hinterm Bahnhof hatte es beispielsweise bisher keinerlei Straßenlampen gegeben. Außerdem wollen Kommune, Deutsche Bahn und der Rhein-Main-Verkehrsverbund sich einem ganz speziellen Teil des „Unsicherheitsortes Bahnhof“ widmen: der Unterführung. Dort ist eine „Teilsanierung“ für rund 100.000 Euro geplant – 30.000 Euro davon trägt die Stadt Neustadt.

Doch damit nicht genug: Auch im Bürgerpark, für den eine Umgestaltung (voraussichtliche Umsetzung im zweiten Halbjahr 2020) geplant ist, investiert die Stadt in die Beleuchtung. Dort will sie rund 40.000 Euro hineinstecken. „Innerhalb eines Jahres verausgaben wir also 100.000 Euro für die Verbesserung der Sicherheit und damit die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls“, resümiert Groll und ergänzt: „Auch in dieser Hinsicht tut sich also etwas in Neustadt.“

Die Stadt beschränke sich dabei jedoch auf die offiziellen Wege. Direkt an den Gleisen, wo zahlreiche Bürger ihre Autos parkten, sei ihr die Hände gebunden, betont der Rathauschef. Das Gelände dort gehöre schließlich der Bahn, daher könne die Kommune dort auch nichts verbessern.

von Florian Lerchbacher

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