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Ostkreis Spielplatz wird Treffpunkt für Jung und Alt
Landkreis Ostkreis Spielplatz wird Treffpunkt für Jung und Alt
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20:52 25.11.2009
Aus dem tristen Spielplatz soll ein einladender Mehrgenerationenplatz werden. Quelle: Lerchbacher

Mardorf. Die beiden Tierchen der Wippe sind stark ausgeblichen, das Holz der Spielgeräte hat bereits eine leicht grünliche Färbung angenommen und vom Kletterturm grüßt ein „Hallo“-Graffito die Passanten. Hinzu kommen ein paar Bänke, die scheinbar unmotiviert auf der Anlage verteilt stehen.

Der Spielplatz in der Kellmarkstraße hat schon bessere Zeiten gesehen – vor einiger Zeit gab es im Dorf gar die Diskussion, ihn komplett dem Erdboden gleich zumachen. Die Idee, ihn wieder mit Leben zu füllen, kam vom Arbeitskreis Dorferneuerung. „An dem Spielplatz wurde lange nichts mehr gemacht, daher sieht er nicht mehr so schön aus“, sagt Michael Knauf vom Verein „Junge Familien Mardorf“. So sei es auch kein Wunder, dass er kaum noch genutzt werde. Die Mitglieder seines Vereins möchten dies nun ändern und stellen ihre Arbeitskraft zur Verfügung, während die Stadt sich mit Arbeitsmaterialien, Geräten und Geld (10 000 Euro) an dem Projekt beteiligt:

Aus dem alten Kinderspielplatz soll ein zeitgemäßer Mehrgenerationenplatz und Treffpunkt werden, auf dem sich sowohl Jung wie auch Alt wohl fühlen können. „Es geht weniger um den Spielplatzcharakter als um die Gestaltung von Flächen und den Aufenthaltscharakter“, kommentiert Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg. Laut Knauf wollen die Mardorfer die Struktur des Platzes komplett verändern. Alles, was an Material und Geräten noch intakt ist, wollen sie wieder verwenden. Noch unklar ist dabei, was mit der Tischtennisplatte aus Beton passieren wird: „Da müssen wir sehen, ob wir sie wieder aufstellen.“

Der Verein „Junge Familien“ sucht nach Pflasterresten (für zwei bis vier Quadratmeter je Sorte) sowie tatkräftige Unterstützung für die Umsetzung des Projektes. Ansprechpartner ist Michael Knauf, Telefon 0160/90178800.

von Florian Lerchbacher

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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