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Ostkreis Ruhiger Jahreswechsel im Landkreis
Landkreis Ostkreis Ruhiger Jahreswechsel im Landkreis
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13:37 01.01.2022
Silvester in Marburg - Etwas Feuerwerk gab es am Rudolphsplatz
Silvester in Marburg - Etwas Feuerwerk gab es am Rudolphsplatz Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Der zweite Jahreswechsel zu Pandemiezeiten verlief im Landkreis Marburg-Biedenkopf ähnlich ruhig wie der erste. So die vorläufige Bilanz der Polizei, der Feuerwehren und des Rettungsdienstes am Neujahrstag, Stand 12 Uhr. „Es war sehr ruhig“, so die Einschätzung des Dienstgruppenleiters bei der Polizeistation Marburg. Ähnlich fiel die Bilanz in Biedenkopf und Stadtallendorf aus. Es habe keine größeren Verstöße gegen die Coronaauflagen in der Öffentlichkeit gegeben, so die Einschätzung der Polizei in Biedenkopf. Gleiches war am Neujahrstag auch von den beiden anderen Polizeistationen zu hören.

Der Landkreis liegt damit im bundesweiten Trend. Deutschlandweit war es nach den bisherigen Medienberichten unter anderem vom Redaktionsnetzwerk Deutschland und der Deutschen Presseagentur ein sehr friedlicher Jahreswechsel im Vergleich zu den Jahren vor Beginn der Corona-Pandemie. „Die Leute waren bei uns vernünftig in der Silvesternacht“, kommentierte ein Beamter der Polizei Biedenkopf die Einsatzbilanz für das Hinterland.

Lediglich in Stadtallendorf gab es ein kleineres Vorkommnis. In Erksdorf sprengten Unbekannte gegen 1 Uhr in der Nacht zunächst einen Kaugummiautomaten, später auch eine Mülltonne, wie die Polizei berichtete. Die Ermittlungen dazu dauern an. Hinweise an die Polizei Stadtallendorf, Telefon 06428/93050.

Für Feuerwehren und Rettungsdienst zieht Kreisbrandinspektor Lars Schäfer in Abstimmung mit der Leitstelle ein ebenso positives Fazit: Es habe 38 Rettungsdiensteinsätze im Landkreis in der Nacht gegeben, so Schäfer. „Gemessen an früheren Silvesternächten ist das nichts“, so seine Einordnung der Zahl. Kreisweit habe es zwei Feuerwehreinsätze in Marburg gegeben, einen Kleinbrand und eine unklare Rauchentwicklung. „Es ist schön und erfreulich, dass die Ehrenamtler bei der Feuerwehr auch mal einen ruhigen Jahreswechsel erlebt haben und bei ihren Lieben bleiben konnten“, sagt Schäfer.

Von Michael Rinde