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Ostkreis Rauschenberg hat einen neuen Stadtbrandinspektor
Landkreis Ostkreis Rauschenberg hat einen neuen Stadtbrandinspektor
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09:34 22.07.2021
Symbolische Funkgerät-Übergabe: Rauschenbergs scheidender Stadtbrandinspektor Günter Schmidt (rechts) übergibt an seinen Nachfolger Michael Stuhlmann.
Symbolische Funkgerät-Übergabe: Rauschenbergs scheidender Stadtbrandinspektor Günter Schmidt (rechts) übergibt an seinen Nachfolger Michael Stuhlmann. Quelle: Foto: Nadine Weigel
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Einstimmig wurde bei der Jahreshauptversammlung der Rauschenberger Feuerwehren Michael Stuhlmann zum neuen Stadtbrandinspektor gewählt. Der 38-jährige Rauschenberger folgt damit auf den 58-jährigen Albshäuser Günter Schmidt, der das Amt die letzten fünf Jahre innehatte.

„Mein Ziel ist es, Prozesse ein bisschen zu vereinfachen und auch die überörtliche Ausbildung voranzutreiben“, so Stuhlmann, der seit 20 Jahren in der Feuerwehr sowie seit 2006 im Wehrführerausschuss aktiv ist und sich zudem als Kreisausbilder engagiert.

Günter Schmidt gab seinem Nachfolger gute Wünsche mit auf den Weg: „Ich hoffe, dass die Feuerwehr Rauschenberg weiterhin so aktiv bleibt und dass mein Nachfolger auch auf eine so schlagkräftige Truppe zurückgreifen kann.“ Schmidt betonte noch einmal, wie wichtig die Freiwillige Feuerwehr ist. Dies zeige sich momentan durch die Flutkatastrophe ganz deutlich. Mit derzeit 133 Aktiven seien die Rauschenberger Wehren zwar gut aufgestellt, doch sei es weiterhin wichtig, in die Nachwuchsarbeit zu investieren. Er hob lobend die Kinderfeuerwehr Schwabendorf sowie die Jugendfeuerwehren hervor. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Maik Klein verwies im Hinblick auf die Altersstruktur der FF Rauschenberg darauf, dass es in den nächsten Jahren zu Personalnotstand kommen könnte, wenn nicht mehr junge Menschen in die Einsatzabteilung eintreten.

Eine positive Entwicklung gab es jedoch bei der FF Josbach. Mittlerweile engagieren sich dort 15 Kameradinnen und Kameraden. Angesichts der Tatsache, dass vor rund anderthalb Jahren noch überlegt worden war, aufgrund von Freiwilligenmangel eine Pflichtfeuerwehr in Josbach einzuführen, seien die Erwartungen nun übertroffen worden, freute sich Schmidt.

Pandemiebedingt seien die vergangenen anderthalb Jahre herausfordernd gewesen, da Lehrgänge ausfielen und auch Ausbildung gar nicht oder nur digital möglich gewesen sei. „Doch trotz Corona waren wir immer einsatzbereit und dafür danke ich euch“, so Schmidt. Im Jahr 2020 war die FF Rauschenberg zu insgesamt 43 Einsätzen ausgerückt, 51 Einsätze gab es im Jahr 2019.

Positiv bewertete er auch den zügig voranschreitenden Neubau des Feuerwehrgerätehauses Albshausen sowie dass es bereits Gespräche gegeben habe bezüglich des anstehenden Neubaus des FGH Schwabendorf.

Auch Bürgermeister Michael Emmerich betonte, wie wichtig ihm sei, dass alle Feuerwehrgerätehäuser auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Stadt werde weiterhin alles dafür tun, die Feuerwehr bestmöglich zu unterstützen.

Von Nadine Weigel

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