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Ostkreis „Gina“ ist heiß auf das Wiedersehen
Landkreis Ostkreis „Gina“ ist heiß auf das Wiedersehen
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10:58 29.05.2021
Schon bei der Premiere des Festivals gegen Krebs war Gina dabei. Für sie ist die vierte Auflage im Herbst ein Wiedersehen mit Freunden.
Schon bei der Premiere des Festivals gegen Krebs war Gina dabei. Für sie ist die vierte Auflage im Herbst ein Wiedersehen mit Freunden. Quelle: Archivfoto
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Wohratal

Der Stammtisch und Verein „Komm mach mit, tratsch Dich fit“ hatte angesichts der Entwicklung der Corona-Zahlen frühzeitig mit einem „doppelten Boden“ geplant. Für das Festival gegen Krebs gibt es einen Ausweichtermin in diesem Herbst. Und auf den hat sich der Verein jetzt mit den Stars, die dort auftreten werden, festgelegt. In der Zeit 30. bis 31. Oktober soll es in bewährter Weise stattfinden, natürlich immer angepasst an die jeweils gültigen Auflagen.

„Ob es eine Veranstaltung am 29. Oktober geben wird, müssen wir noch entscheiden“, sagt Jens Ratz, der Vereinsvorsitzende, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenlaufen. Das werde kurzfristig vor dem Festival passieren. Eines versichert Ratz bereits jetzt: „Wir werden alle nur mögliche Vorsorge beim Infektionsschutz treffen.“ Dem Verein ist klar, dass nach wie vor ein Absagerisiko für die Veranstaltung besteht. Es soll die nunmehr vierte Auflage des „Festivals gegen Krebs“ werden. Eigentlich hätte sie schon im vergangenen Sommer stattfinden sollen. Doch die Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Vor einem Jahr wurde der Verein „Komm mach mit, tratsch Dich fit“ 25 Jahre alt. In diesem Jahr plakatiert der Stammtisch nunmehr mit der Jahreszahl „25+1“.

Die Hauptakteure sind in der Region wahrlich keine Unbekannten. Ein „Festival gegen Krebs“ ist ohne die österreichische Schlagersängerin „Gina“, mit bürgerlichem Namen heißt sie Claudia Giner, nicht denkbar. Ebenso mit dabei sind wieder die „Jungen Zillertaler“, die europaweit auftreten, es sei denn, eine Pandemie zwingt sie zum Zwangsstopp.

„Gina“ verbreitet beim Telefongespräch mit der OP sprühende Zuversicht. Der Besuch in Wohratal im Oktober wird, Stand jetzt, wohl eines ihrer ersten Konzerte seit mehr als einem Jahr werden. Die „Wohratalerin der Herzen“, wie sie der damalige Bürgermeister Peter Hartmann zuletzt getauft hatte, freut sich riesig auf ein Wiedersehen mit vielen Freunden und etlichen Fans. „Dieses Mal wird das alles noch viel emotionaler werden als sonst schon“, ist sich „Gina“ sicher. Dass es jetzt einen fixen Termin für einen Auftritt gebe, sei ein großer Lichtblick in diesen Zeiten. Dies sei einer der ersten Termine als Musikerin für sie „und gleich der wichtigste“.

Wobei „Gina“ in den zurückliegenden Monaten alles andere als untätig war. Sie hat ihre Masterarbeit in Sachen PR-Management fertiggestellt und in ihrem Hauptberuf intensiv gearbeitet. Dabei sei es ihr auch darum gegangen, viele Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen, die Hilfe gebraucht hätten. „Wir haben alle wirklich aktiv zusammengehalten“, freut sie sich beim Blick zurück auf schwierige Monate in Österreich. Es habe sehr viele 14-Stunden-Tage gegeben.

Was macht ihr Repertoire, hatte sie schon Zeit dafür, neue Lieder einzustudieren? Da will „Gina“ jetzt noch nicht allzu viel im Vorfeld verraten. „Im Sommer arbeite ich an meinen Liedern, um in Wohratal ganz aktuell zu sein“, verspricht sie aber allen Fans in der Region für ihren Auftritt.

Wie schon in der Vergangenheit werden „Gina“ und die „JuZis“ zweimal am Start sein, am Samstagabend (29. Oktober) und mit einem weiteren Auftritt beim Frühschoppen am Sonntag darauf. Da soll es dann auch ein Wiedersehen mit den „Skyliners“ geben, die ebenfalls für den neuen Termin schon wieder fest zugesagt haben.

Am 1. Juni, also schon in wenigen Tagen, beginnt der Vorverkauf. Ansonsten wird es auch wieder Tickets an der Abendkasse geben. Alle schon erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit. Jens Ratz bittet allerdings ausdrücklich darum, dass sich alle Karteninhaber, die eine Tischreservierung hatten, noch einmal mit ihm in Verbindung setzen mögen. „Und sollte es doch zu einer Absage kommen, werden wir die gezahlten Eintrittsgelder zurückerstatten. Keiner geht ein Risiko ein“, sagt Ratz zu. Er hofft auf großes Interesse. Denn von den Einnahmen sollen wieder zahlreiche Menschen profitieren, die im Kampf mit dem Krebs stehen oder die Menschen bei ihrem Kampf unterstützen.

Wer Karten möchte, kann sich ab 1. Juni unter folgender Rufnummer darum bemühen: 01 72 / 53 53 84 6; oder per E-Mail an die Adresse j.ratz@gmx.de

Von Michael Rinde

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