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Ostkreis Mühlenmuseum in der Brücker Mühle wird eröffnet
Landkreis Ostkreis Mühlenmuseum in der Brücker Mühle wird eröffnet
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17:00 13.03.2021
Vereinsvorsitzender Reiner Nau auf dem Walzenboden der Brücker Mühle vor einem Doppelwalzen-Stuhl, in dem bis 2001 Getreide gemahlen wurde. Die Schautafel gehört zur neuen Ausstattung des Museums.
Vereinsvorsitzender Reiner Nau auf dem Walzenboden der Brücker Mühle vor einem Doppelwalzen-Stuhl, in dem bis 2001 Getreide gemahlen wurde. Die Schautafel gehört zur neuen Ausstattung des Museums. Quelle: Stefan Dietrich
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Amöneburg

Der Brücker Verein wird am Freitag, 26. März, um 13 Uhr mit der offiziellen Eröffnung des Mühlenmuseums das Projekt „Brücker Mühle: Vom Korn zum Brot“ beschließen.

In der Zeit vom 1. September 2019 bis 31. Dezember 2020 wurde die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Maßnahme in Amöneburg durchgeführt. „Wir freuen uns, eines der ersten von rund 260 unterstützten Projekte im gesamten Bundesgebiet innerhalb des vorgegebenen Zeit- und Finanzrahmens abschließen zu können“, betonte der Vereinsvorsitzende Reiner Nau. Zudem wurde es Anfang Februar anlässlich eines ersten (videogestützten) Vernetzungstreffens in der Region Südwest anderen Projektbeteiligten vorgestellt. Dabei sei auch der Modellcharakter für die Bundesförderung „LandKultur“ deutlich geworden. Nunmehr sei also Zeit, auch vor Ort und als einen ersten Beitrag des Brücker Vereins zum 1300-jährigen Stadtjubiläum von Amöneburg das Projekt offiziell vorzustellen. „Wir freuen uns, das wir örtlichen Initiativen, Vereine und die Kommunalpolitik an unserer Seite wissen,“ so der Vorsitzende weiter.

Insbesondere bedanke er sich beim Verein „Amöneburg13Hundert“ für einen der zahlreichen Beiträge zum Multimediaguide, mit dem das Mühlenmuseum in der (ur-)alten, historischen Mühle einen modernen Touch erhält. Da bei dem Projekt auch naturverträgliche Zusammenhänge dargestellt werden, wird die Vernetzung mit dem Naturschutz- und Infozentrum Amöneburg Niza für die Stadt und die Region ebenso bedeutsam sein, wie die Unterstützung und Verbreitung innerhalb der landes- und bundesweiten Organisationen der Mühlen- und Wasserkraftbetreiber (HLM und DGM).

Zudem sei die gewachsene Verbundenheit mit dem Arbeitskreis Dörfliche Kultur (ADK) mit Sitz in Kirchhain zu nennen. „Rundum also eine deutliche Aufwertung unserer ländlichen Region, die wir mit dem Mühlenmuseum bieten“, sagte Reiner Nau.

Was angesichts der Corona-Bestimmungen unklar bleibe, sei die Form der Eröffnungsveranstaltung. Dies werde entsprechend angepasst noch rechtzeitig mitgeteilt. Jedenfalls können sich Interessierte gerne für eine Museumstour, die mit Beiträgen von rund 100 Minuten aufwartet, anmelden (info@brueckerverein.de) – ein Termin wird sich dann schon für einzelne, kleinere oder größere Gruppen finden lassen. Und: Die Museumsapp steht zusätzlich auch für mühlentechnisch besonders Interessierte und in einer barrierearmen Variante zur Verfügung.

Von PM