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Ostkreis Bei Küchen ist nun nicht mehr Schluss
Landkreis Ostkreis Bei Küchen ist nun nicht mehr Schluss
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16:00 18.03.2022
Bertram Dörr zeigt, wie mit dem erweiterten Angebot von Küchen-Dörr beispielsweise ein Hauswirtschaftsraum ergonomisch gestaltet werden könnte.
Bertram Dörr zeigt, wie mit dem erweiterten Angebot von Küchen-Dörr beispielsweise ein Hauswirtschaftsraum ergonomisch gestaltet werden könnte. Quelle: Andreas Schmidt
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Stadtallendorf

Nein, ein Komplett-Einrichter soll Küchen-Dörr in Stadtallendorf nicht werden. Und doch hat Bertram Dörr das Angebot seines Küchenhauses nun deutlich ausgeweitet. Seit gut 20 Jahren gibt es das Fachgeschäft bereits in Stadtallendorf, „vorher waren wir in Niederklein“, sagt Inhaber Bertram Dörr. Von jeher habe man sich „immer nur dem Thema der geplanten Einbauküche verschrieben“, bietet in Stadtallendorf auf zwei Etagen 16 Ausstellungsküchen. „Und wir haben eigene Schreiner“, stellt Dörr heraus.

Nun ergänzt Küchen-Dörr das Portfolio mit verschiedenen Möbelthemen „im Prinzip für die Räume, die an moderne Küchen angrenzen“, fasst es Bertram Dörr zusammen. Ob Garderoben, Wohnwände und Sideboards für Wohnzimmer, Arbeitsplätze für das moderne Homeoffice oder Aufbewahrungs- und Möbellösungen für Speisekammer und Hauswirtschaftsraum – „wir können jetzt auch Einrichtungen anbieten, die genauso individuell 3D-geplant werden wie unsere Küchen“, erläutert Dörr. Es gebe eine große Farb- und Materialauswahl bei den Oberflächen „in der gewohnten Qualität, die auch unsere Küchenmöbel haben. Der Kunde hat den Vorteil, dass er dann die Abwicklung aus einer Hand bekommt.“

Neue Lösungen und Möglichkeiten

Dörr sagt, dass vor allem das Thema Hauswirtschaftsraum sehr gut anlaufe. „Denn das ist klassisch der Raum, in den man alte Schränke stellt und vielleicht noch eine Arbeitsplatte aus dem Baumarkt – mit dem Ergebnis, dass es häufig nicht nur unordentlich aussieht, sondern meist auch unpraktisch ist“, weiß Bertram Dörr. Dabei gebe es Lösungen: „dass die Waschmaschine hochgebaut ist und somit eine ergonomische Arbeitshöhe – ähnlich wie bei Backöfen – bietet, dass der Wäschekorb dort gut drunter passt und es auch für die Aufbewahrung von Schmutzwäsche, Waschmitteln und mehr hervorragende Möglichkeiten gibt“. Ähnlich sei es in Abstellräumen oder der Speisekammer. „Wenn die Kunden dann die neuen Lösungen sehen, sind sie meist total begeistert“, sagt Dörr.

Insgesamt habe Küchen-Dörr – wie die gesamte Möbelbranche – vom „Cocooning-Effekt“ während der Pandemie allgemein und des Lockdowns im Speziellen profitiert: „Die Leute waren zu Hause und wollten es sich schön machen“, sagt Bertram Dörr. Das habe auch zu einem erhöhten Absatz in seinem Haus geführt. Und wie sieht es beim allgegenwärtigen Thema Fachkräftemangel aus? „Zum Glück sind wir mit unserem Personal sowohl im Verkauf als auch in der Montage so gut aufgestellt, dass wir die Kunden auch gut bedienen können.“

Von Andreas Schmidt