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Ostkreis Feuerwehren verhindern Schlimmeres
Landkreis Ostkreis Feuerwehren verhindern Schlimmeres
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14:52 18.08.2020
Feuerwehrleute aus Stausebach, Himmelsberg und Niederwald löschen einen Brand auf einem Bauernhof in Stausebach. Quelle: Tobias Hirsch
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Kirchhain

„Es hörte sich dramatischer an, als es letztlich war“, freute sich Kirchhains Stadtbrandinspektor Reinhold Bonacker, nachdem Feuerwehrleute aus Stausebach, Himmelsberg und Niederwald gemeinsam einen brennenden Holzhaufen hinter einem landwirtschaftlichen Gehöft in Stausebach gelöscht hatten. Die Einsatzkräfte aus den drei Dörfern werden bei Einsätzen, die tagsüber an Werktagen notwendig sind, gemeinsam alarmiert. Dies sei im Kirchhainer Stadtgebiet üblich, um immer die notwendige Schlagkraft zu gewährleisten.

Schnell und beherzt hätten sie eingegriffen, lobte der Stadtbrandinspektor – und so musste auch die Freiwillige Feuerwehr Kirchhain Mitte nicht mehr unter die Arme greifen. Wieso der Holzstapel brannte, wusste Bonacker nicht: „Spontane Selbstentzündung schließe ich aus“, scherzte er und ergänzte, dass er auch nicht von einem nicht-angemeldeten Abraumfeuer ausgehe: „Dazu war das zu nah am Gebäude." Entsprechend habe die Feuerwehr den Fall an die Polizei weitergegeben, um die Brandursache zu ermitteln.

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In der Nacht auf Montag waren Einsatzkräfte in den Kirchhainer Drosselweg gerufen worden, weil dort der Blitz in ein Haus eingeschlagen hatte. Die Befürchtung war, dass der Dachstuhl brennt. Tatsächlich sei es aufgrund des Blitzeinschlages aber „nur" zu einer Rauchentwicklung gekommen, berichtete Bonacker. Die Einsatzkräfte hätten das Dach rasch geöffnet und somit wie in Stausebach Schlimmeres verhindert.

Von Florian Lerchbacher