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Ostkreis Geänderte Öffnungszeiten im Alldomare
Landkreis Ostkreis Geänderte Öffnungszeiten im Alldomare
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12:00 19.03.2019
Am Freitag hatten diese beiden Schwimmer Spaß beim Planschen. Quelle: Michael Rinde
Stadtallendorf

Insgesamt sind Stadt und Stadtwerke sehr zufrieden mit der Entwicklung der Besucherzahlen beim Hallenbad Alldomare. Im Jahr 2017 kamen 73.753 Badegäste, im ­vergangenen Jahr waren es 76.709 Besucher.

Unabhängig davon haben die Stadtwerke,l wie schon vor der Eröffnung angekündigt, die Öffnungszeiten nach der erfolgreichen Anfangsphase noch einmal analysiert und vor allem darauf geschaut, wie groß das Interesse abends ist. „Wir sind bewusst mit besonders attraktiven Öffnungszeiten gestartet, um möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, das Bad kennenzulernen“, erinnert Armin Immel, der stellvertretende Betriebsleiter der Stadtwerke im Gespräch mit der OP. Gegenüber den Öffnungszeiten vor der Sanierung gab es eine Erweiterung um 15 Stunden. Dieser Zuwachs wird sich jetzt um vier Stunden verringern.

Ab 1. April werden die Öffnungszeiten nun leicht verändert. Unter dem Strich stehen dabei vier Stunden weniger Öffnungszeit in der Woche. An Wochenenden gibt es dabei keine Veränderungen. Montags, donnerstags und freitags schließt das Bad künftig eine Stunde früher und somit schon um 21 Uhr.

Öffnungszeiten

Diese Öffnungszeiten gelten ab dem 1. April für das „Alldomare“: 

Montag: 8 bis 21 Uhr;
Dienstag: 8 bis 21.30 Uhr;
Mittwoch: 8 bis 21.30 Uhr;
Donnerstag: 8 bis 21 Uhr;
Freitag: 8 bis 21 Uhr;
Samstag: 8 bis 20 Uhr; 
Sonntag: 8 bis 20 Uhr

An den beiden Warmbade­tagen dienstags und mittwochs verringert sich die Öffnungszeit um jeweils eine halbe Stunde. Dann schließt das Alldomare um 21.30 Uhr (siehe Kasten). In den Abendstunden sei es vorgekommen, dass am Ende nur noch zwei Badegäste im Wasser gewesen wären, so Immel zu den Ergebnissen der Auswertungen.

Zugleich sind bei den Mitarbeitern der Stadtwerke im Hallenbad immer mehr Überstunden aufgelaufen, die sich so ohne weiteres wohl auch nicht abbauen lassen. Unter dem Strich steht derzeit die Zahl von rund 1.500 Überstunden insgesamt (Stand Ende Januar). Diese Überstunden gehen allerdings zu einem Teil auch noch auf die Zeit vor der Neueröffnung zurück, eine Zeit, wo umfangreiche Arbeiten nötig waren.

Einsparungen sollen Bäderdefizit verringen

Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) hält die jetzt geplanten Veränderungen für absolut vertretbar. „Das ist alles sehr bedarfsgerecht geplant worden“, sagt er. Seit einigen Tagen informieren Aushänge bereits von der Anpassung der Öffnungszeiten. Hallenbadmitarbeiter berichten, dass es bisher keinerlei Klagen oder Beschwerden gab. Wobei sich alle Beteiligten bewusst sind, dass manche die Änderungen erst registrieren werden, wenn sie in Kraft getreten sind.

Die neuen Öffnungszeiten ließen nun auch die Möglichkeit zu, die Früh- und Spätschicht besser zu verzahnen. So soll es leichte Überlappungen geben, was Spielräume für zusätzliche Arbeiten in der regulären Dienstzeit der Mitarbeiter eröffnen soll. Das Hallenbadteam ist so organisiert, dass der Servicepunkt am Eingang nicht mehr ständig besetzt ist. Die Mitarbeiter kommen bei Bedarf dorthin, etwa, wenn es Probleme am Kassenautomaten geben sollte oder ein Besucher Fragen hat.
„Und nicht zuletzt hoffen wir natürlich, dass wir auch Energiekosten sparen werden und damit das Bäderdefizit verringern können“, sagt Armin Immel. Dies lasse sich aber noch nicht beziffern.

von Michael Rinde