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Ostkreis Künstler bringen das Festzelt zum Beben
Landkreis Ostkreis Künstler bringen das Festzelt zum Beben
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20:15 31.10.2021
Die Jungen Zillertaler (Juzi) waren der Top-Act des Abends und brachten mit ihrer Musik das gut gefüllte Festzelt in Wohra zum Brodeln.
Die Jungen Zillertaler (Juzi) waren der Top-Act des Abends und brachten mit ihrer Musik das gut gefüllte Festzelt in Wohra zum Brodeln. Quelle: Volker Kubisch
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Wohra

Dass ein Stammtisch lediglich dazu dient, regelmäßig bei einem gepflegten Pils Sprüche kloppen zu können, ein Mal pro Jahr zur Brauereibesichtigung oder in die Düsseldorfer Altstadt zu fahren und ansonsten keinen tieferen Sinn hat, ist ein weitverbreitetes Vorurteil. Dies beweisen regelmäßig und seit Jahren die Männer des Vereins „Komm mach mit, tratsch Dich fit“. Am Wochenende hatten sie bereits zum vierten Mal ein Festival organisiert, das den Rahmen des Üblichen bei Weitem sprengte. Zweck des „Festivals gegen Krebs“ war auch in diesem Jahr wieder, für verschiedene Vereine, die sich dem Kampf gegen Krebs oder der Unterstützung von Betroffenen widmen, Spenden zu sammeln.

Trachtenkapelle macht den Auftakt

Drei Tage lang jagte im Festzelt ein Top-Act den nächsten, wobei der Samstagabend als Highlight galt. Nachdem die Hessische Trachtenkapelle Wohratal den Abend musikalisch eingeleitet hatte, kam der große Auftritt des österreichischen Schlagerstars Gina. Die charmante Künstlerin war bereits zum vierten Mal beim Festival gegen Krebs dabei und gilt als „inoffizielle Ehrenbürgerin“ Wohratals.

Mit einigen ihrer Hits wie „Frühstück auf dem Dach“ und „Verdammte Sehnsucht“ hatte sie das Publikum aus 770 Gästen an diesem Abend fest im Griff.

Selfies und Autogramme

Wie wohl sie sich mittlerweile in Wohratal fühlt, zeigte sich auch daran, dass sie im Anschluss an ihre Performance noch bereitwillig für Selfies mit ihren Fans und Autogramme bereitstand. Bei den Jungen Zillertalern, dem Top-Act des Abends, hielt es schließlich niemanden mehr auf den ​Sitzen. Die drei Österreicher brachten das gut gefüllte Festzelt vollends zum Brodeln. Mit ihrer Musik, einer eingängigen Mixtur aus Volksmusik, Rock und Pop, trieben sie das Publikum auf Tische und Bänke, und mit ihrer mitreißenden Art brachten sie sogar „Lahme zum Gehen“. Das Publikum klatschte, sang und johlte begeistert mit und schwitzte mindestens genauso wie die engagiert auftretenden Jungs auf der Bühne.

Und auch sie können inzwischen bereits fest zur Wohrataler Festivalfamilie gezählt werden, waren sie doch bereits zum dritten Mal dabei – und haben dem Vereinsvorsitzenden Jens Ratz vor versammeltem Publikum, wie vorher bereits Gina, fest versprochen, auch beim nächsten Festival gegen Krebs wieder dabei zu sein und mitzuhelfen, eine hübsche Summe für den guten Zweck einzusammeln.

Schon am Freitag (29. November) kochte das Festzelt in Wohra – ganz im Zeichen des Ballermanns. Eigentlich hatte sich DJ Düse, bekannt aus dem Bierkönig auf Mallorca, angekündigt. Er musste allerdings kurzerhand aus gesundheitlichen Gründen passen.

DJ Düse hat für Ersatz gesorgt

Das machte aber nichts, schließlich hatte Düse für Ersatz gesorgt. DJ Robin sprang für den Ballermann-Discjockey ein. Zudem kamen die von DJ Düse angekündigten Überraschungsgäste trotzdem. Den Auftakt machte „Mr. Blaumann“, dann folgte „Monchi“. Die beiden Ballermann-Newcomer gaben ihr Bestes. Die Stimmung im Zelt wäre aber sicherlich nicht schlechter gewesen, wären die beiden einfach Zuhause geblieben.

Pünktlich zur Mitternacht aber folgte der Höhepunkt des Abends. Als fast alle der 900 Gäste schon zauderten vor dem nächsten Künstler, wurden sie dieses Mal im positiven Sinne überrascht. Mit Lorenz Büffel („Johnny Däpp“, „Beate, die Harte“) sprang einer der größten „Malle“-Stars auf die Bühne.

Partymeute lässt alle Hemmungen fallen

Und die Partymeute machte es ihm nach, hüpfte nach links, nach rechts, nach vorne und wieder zurück und ließ alle Hemmungen fallen.

Lesen Sie hier, wie die Bilanz der Veranstalter zum Festival-Wochenende ausfällt: Die magische 100.000-Euro-Grenze ist gefallen

Von Volker Kubischund Tobias Kunz

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