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Landkreis Ostkreis Auf sie ist immer Verlass
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17:59 23.05.2022
Die Geehrten und Beförderten der Freiwilligen Feuerwehren Neustadt.
Die Geehrten und Beförderten der Freiwilligen Feuerwehren Neustadt. Quelle: Elvira Rübeling
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Neustadt

Mit seinem Lob hielt der stellvertretende Kreisbrandinspektor, Maik Klein am Samstagabend bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Neustadt nicht hinter dem Berg. „Sie sind eine verlässliche Größe in der Gefahrenabwehr.“ Außer ihm zählte unter anderem auch Neustadts Bürgermeister Thomas Groll zu den Gästen. Sie richteten Grußworte an das Publikum. Zudem nahmen auch 64 Einsatzkräfte daran teil. Aktuell sind 149 Kameradinnen und Kameraden in den Einsatzabteilungen aktiv.

Rüdiger Wickel und Kai Schmidt sind Wehrführer

Insgesamt wurden die Wehren im Jahr 2021 zu 78 Einsätzen gerufen. Besondere Einsätze waren der Gebäudebrand am Stadtwald im Februar dieses Jahres und zwei Brände im gleichen Haus in der Goethestraße sowie der eines Hühnerstalls in Mengsberg. Sehr tragisch sei der Lkw-Unfall in der Lehmkaute gewesen. Hier kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät, so Stadtbrandinspektor Frank Bielert. In der Vergangenheit habe es bei den üblichen Wahlen, die in großer Harmonie stattgefunden hätten, mehrere Personalwechsel in der Wehrführung gegeben. Langjährige Aktivposten wie Brandmeister Arno Sack, Wehrführer Oliver Stabilin und Wehrführer Wolfram Streichert sind von ihren Ämtern zurückgetreten (die OP berichtete).

Rüdiger Wickel ist jetzt Wehrführer in Neustadt, sein Stellvertreter ist Alex Stein. Kai Schmidt ist nun Wehrführer in Momberg und Patrick Peter wurde zum stellvertretenden Wehrführer in Speckswinkel gewählt. Diese Vier legten anschließend ihren Diensteid ab.

Sebastian Schäfer wurde als Fachgebietsleiter für Katastrophenschutz, Manuel Koch als stellvertretender Pressesprecher und Uwe Bielert für die örtliche technische Einsatzleitung ernannt. Sie besteht aus 13 Mitgliedern und hat im vergangenen Jahr 220 Stunden absolviert.

Bielert bedauerte, dass es im vergangenen Jahr coronabedingt größtenteils keine Ausbildungsmöglichkeiten im Atemschutz, Fachgebiet Funk, Katastrophenschutz und Brandschutzfrüherkennung gegeben habe. Dementsprechend fielen die Berichte der Fachgebietsleiter auch äußerst knapp aus.

31 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr

Nur über die Jugendfeuerwehren gab es mehr zu berichten. Das Portfolio an Ausbildung und Freizeitdiensten wurde wie üblich so bunt wie nur möglich gestaltet, so Stadtjugendfeuerwehrwartin, Martina Zinser. Parallel starteten wieder die Vorbereitungen für die Leistungsspange Ende September, in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Stadtallendorf. Zwei Gruppen aus den beiden Orten konnten erfolgreich abschließen. Die Jugendfeuerwehr in Neustadt besteht zurzeit aus 31 Jungen und vier Mädchen. Trotz Pandemie konnte sie die Mitgliederzahl leicht steigern und halten. Damit gehört die Jugendfeuerwehr zu den wenigen Landkreisen in Hessen, denen das unter der Pandemielage gelungen ist.

Von Elvira Rübeling