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Ostkreis Hitze bedroht traditionelles Fest
Landkreis Ostkreis Hitze bedroht traditionelles Fest
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20:00 27.07.2019
Ob am Samstagabend, 3. August, wieder Tanz und Unterhaltung an der Schlossruine stattfinden, ist nicht sicher. Das traditionelle Sonntagsprogramm des Heidelbeertanzes gibt es in jedem Falle. Quelle: Archivfoto
Rauschenberg

Wie im Vorjahr schaut der TSV Rauschenberg dieser Tage besonders intensiv gen Himmel und auf die Wetterprognosen. Der Wald im Allgemeinen und natürlich auch rund um die Schlossruine ist durch und durch trocken. Im vergangenen Jahr entschied sich der Festausschuss angesichts der Waldbrandgefahr für eine komplette Absage des Festes.

Ganz so weit wird es dieses Jahr aber wohl nicht kommen, wie Michael Vaupel, im Festausschuss für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, gestern mitteilte. „Wir tun uns alle wirklich schwer mit der Entscheidung“, räumt Vaupel freimütig ein. Die soll nun bis Sonntagabend, 28. Juli, fallen. Gibt es Regen oder zuverlässige Prognosen, dass es bis 3. August Regen geben wird, dann findet der Heidelbeertanz in bewährter Weise rund um die malerische Schlossruine statt.

Eigentliche Heidelbeertanz findet statt

Alle Verträge dafür sind geschlossen, am Samstagabend spielten dann die „Moskitos“ zum Tanz auf. Am Sonntag, 4. August, gäbe es ab dem Mittag den Heidelbeertanz einschließlich Gottesdienst, Auftritten des Posaunenchors Schwabendorf und Kinderprogramm der Stadtjugendpflege.

Fällt die Regenprognose schlecht aus, dann will der Festausschuss das Programm am Samstagabend komplett ausfallen lassen. Der eigentliche Heidelbeertanz am Sonntag fände trotzdem statt, dann allerdings an und in der Kratz’schen Scheune in der Kernstadt. „Mit allen Programmpunkten, die wir auch an der Ruine geplant haben“, sagt Vaupel.

Gestern wollte er sich noch auf keine Prognose einlassen, wie die Entscheidung ausfallen könnte. Momentan gibt es, Stand gestern, noch keine Verbote für den Wald rund um die Schlossruine. Doch der Festausschuss ist sich auch sehr bewusst darüber, wie schwierig es angesichts der Trockenheit werden könnte, den Brandschutz zu gewährleisten. Zumindest steht aber schon fest, dass die Rauschenberger in diesem Jahr nicht wieder komplett auf ihr Traditionsfest werden verzichten müssen.

von Michael Rinde