Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Ostkreis Stadt erfüllt Kindern Wünsche
Landkreis Ostkreis Stadt erfüllt Kindern Wünsche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 12.06.2021
Dirk Schindler (von links), Alexander Bartsch, Christian Somogyi und Meike Hansen weihten das neu gestaltete Außengelände offiziell ein.
Dirk Schindler (von links), Alexander Bartsch, Christian Somogyi und Meike Hansen weihten das neu gestaltete Außengelände offiziell ein. Quelle: Florian Lerchbacher
Anzeige
Schweinsberg

„Es ist einfach toll. Die Anlage ist genau so geworden, wie wir sie wollten“, sagt Leiterin Meike Hansen über die neu gestaltete Außenfläche der Kindertagesstätte Schweinsberg. Die neuen Geräte seien super – am meisten freut sie sich jedoch über eine vermeintliche Kleinigkeit: eine gepflasterte Fläche: „Davor war hier überall Sand. Jetzt haben die Kinder eine Stelle im Freien, an der sie mit dem Bobbycar fahren können.“ Kleines Schmankerl am Rande: Der Schweinsberger Markus Siebert habe auch noch eine Art Carport gebaut, an dem Fahrzeuge untergestellt werden können – das gilt für Bobbycars, vor allem aber den Krippenwagen, der nun im Trockenen untergebracht werden kann.

„Es gibt hier jetzt also nur noch glückliche Kinder“, kommentierte Bürgermeister Christian Somogyi mit einem Schmunzeln und verwies darauf, dass die Jungen und Mädchen Wünsche geäußert hatten, wie die Außenfläche werden sollte. Eine Rutsche und ein Gerät zum Klettern hätten ihnen besonders am Herzen gelegen, so Hansen – zwei Wünsche, die die Stadt Stadtallendorf dem Nachwuchs gerne erfüllte.

62 000 Euro kostete das Projekt. 49 000 Euro trug die Stadt, den Rest steuerte der Kirchenkreis Kirchhain aus Spenden bei. Alexander Bartsch, Vorsitzender des Zweckverbands evangelischer Tageseinrichtungen für Kitas im Kirchenkreis, betonte, dass es sogar 65 000 Euro gewesen wären, aber Pfarrer Dierk Brüning ortsansässige Bürger gewonnen habe, die spontan Erde abtrugen und sozusagen den Weg für den Umbau ebneten.

„Im Inneren des schönen, historischen Gebäudes sind auch noch einige Erneuerungen notwendig“, ergänzte Somogyi: So müssten die Nassräume und die Schlafräume dringend neugestaltet werden – während Corona-bedingter Schließungen habe aber auch das Team der Einrichtung für Verschönerung gesorgt und die Einrichtung neu gestrichen. „Wir haben fast alle unserer zwölf Kitas saniert. Hier belassen wir es zunächst wegen der angespannten Haushaltssituation beim Außengelände“, resümiert der Bürgermeister – verspricht aber, das Gebäude der mehr als 100 Jahre alten Einrichtung nicht zu vergessen.

Von Florian Lerchbacher