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Ostkreis Das Radwegekonzept kann kommen
Landkreis Ostkreis Das Radwegekonzept kann kommen
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17:00 30.01.2022
Für Amöneburg soll auf Wunsch der Stadtverordneten in diesem Jahr ein Radwegekonzept erstellt werden.
Für Amöneburg soll auf Wunsch der Stadtverordneten in diesem Jahr ein Radwegekonzept erstellt werden. Quelle: Archivfoto
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Amöneburg

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses setzten sich in dieser Woche erstmals mit dem Haushaltsplanentwurf von Bürgermeister Michael Plettenberg auseinander. Dabei gingen sie, wie bei der ersten Lesung üblich, unter Federführung von Norbert Rausch die einzelnen Punkte des Finanzwerkes durch – zumindest die des Ergebnishaushaltes. „Vorteil ist, dass man einen Überblick bekommt. Nachteil ist, dass dies viel Zeit in Anspruch nimmt“, berichtete der Ausschussvorsitzende der OP. Und so sei das Gremium nicht bis zum Investitionsplan gekommen.

Dieser werde dann in der Sitzung am kommenden Montag (19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Roßdorf) unter die Lupe genommen. Dann sind auch die Fraktionen an der Reihe, ihre Vorschläge für den Haushalt zu machen.

Der Kämmerer hatte derweil bereits noch einige Änderungen eingebracht – allen voran einen Ansatz eingestellt, den die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung vehement gefordert hatten. Nun stehen im Haushaltsplanentwurf 30 000 Euro für die Erstellung eines Radwegekonzeptes durch ein Fachbüro – verbunden mit dem Hinweis, dass die Stadt von Fördermitteln in Höhe von 70 Prozent ausgeht.

Wird Rita Hörl-Eberl zur Ehrenstadtverordneten?

„Der städtische Haushalt würde also nur mit 7 500 Euro belastet“, so Rausch. Andere Projekte seien dafür nicht gestrichen oder gekürzt worden, dafür falle das veranschlagte Plus von ursprünglich 70 000 Euro eben niedriger aus. Außerdem habe Plettenberg einen anderen Wunsch der Stadtverordneten umgesetzt und umgeplant, sodass bei den Abwassergebühren nicht die vorhandene Rücklage genutzt wird, sondern die Beiträge erhöht werden. „Dabei darf man nicht vergessen: Das Geld ist ja nicht verloren“, betont der Ausschussvorsitzende Rausch.

Außerdem sprachen sich die Mitglieder des Ausschusses dafür aus, die in der letzten Sitzung des Jahres 2021 aus der Stadtverordnetenversammlung zurückgetretene Rita Hörl-Eberl (SPD) für ihr jahrzehntelanges Wirken zur Ehrenstadtverordneten zu ernennen. Zudem soll Stefan Krähling Ehrenstadtbrandinspektor werden – allerdings wird er noch eine Zeit im Amt sein. Er hatte aber schon angekündigt, nach 26 Jahren in Führungspositionen sich dieses Jahr nicht mehr zur Wahl stellen zu wollen.

Des Weiteren lag Rausch in seinem Bericht über die Sitzung am Herzen, dass eine Gedenkminute zu Ehren der verstorbenen Landrätin Kirsten Fründt eingelegt wurde: „Das war uns sehr wichtig.“

Von Florian Lerchbacher