Grund sind laut Deges unter anderem noch nicht abgeschlossene Ausgleichsmaßnahmen, etwa bei der Umsiedlung von geschützten Tierarten. A-49-Gegner hatten in der Vergangenheit immer wieder Kritik an den bisherigen Ausgleichsmaßnahmen geübt.
Durch die Verschiebungen ändern sich die Verträge mit dem Baukonsortium wie auch der Vergabetermin. Der bisherige Zeitplan ist also nicht mehr einzuhalten. Ursprünglich wollte Deges Ende des Jahres festlegen, wer von den Bietern der private Partner für den Bau und Betrieb der A 49 wird.
Dennoch will das Unternehmen an dem Ziel festhalten, im Laufe des nächsten Jahres mit den Bauarbeiten an der A 49 zu beginnen. Einzelheiten nannte Deges hierzu noch nicht. Alle anderen Bauvorbereitungen laufen nach Aussage des Unternehmens weiter.
Welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Baumbesetzung haben wird, ist offen.
von Michael Rinde
Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema gibt es in der Samstagsausgabe (12. Oktober) der Oberhessischen Presse.