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Nordkreis Es geht um Millionen an Fördergeldern
Landkreis Nordkreis Es geht um Millionen an Fördergeldern
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15:00 29.01.2022
Die Hütte samt Burgwaldliege bei Burgwald-Ernsthausen konnte wie viele andere Projekte über Fördermittel mit der Region Burgwald-Ederbergland realisiert werden.
Die Hütte samt Burgwaldliege bei Burgwald-Ernsthausen konnte wie viele andere Projekte über Fördermittel mit der Region Burgwald-Ederbergland realisiert werden. Quelle: Caroline Jahnke
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Seit 27 Jahren besteht die Region Burgwald-Ederbergland als EU-Leader-Region und kann in dieser Zeit auf einige Erfolge zurückschauen: Insgesamt 350 erfolgreich umgesetzte Projekte im Nordkreis und bei den nördlichen Nachbarn mit einem Volumen von insgesamt rund 8,7 Millionen Euro an Fördermitteln. Mehr als 200 neue Arbeitsplätze wurden so geschaffen, zudem sind über 20 Premiumwanderwege entstanden. Damit nun die Vermittlung von EU-Zuschüssen für den ländlichen Raum auch künftig weitergehen kann, bewirbt sich die Organisation für die neue Förderperiode 2023 bis 2027, um weiterhin als Leader-Region anerkannt zu sein. Und dabei sind besonders auch die Bürger gefragt, die mit an der dafür nötigen lokalen Entwicklungsstrategie arbeiten – praktisch die Bewerbungsunterlagen für Europa.

Die Entwicklungsstrategie muss bis Mai 2022 erstellt sein und wird dann beim Land Hessen eingereicht. In Wiesbaden wird entschieden, ob die Region erneut mehrere Millionen an Fördergeldern erhält, um sie an Menschen weiterzugeben, die gute Projektideen haben und diese umsetzen möchten. Ein Vorteil: Die neu aufgelegte Förderrichtlinie zielt vor allem auf kleine Dörfer, die nochmal besonders bevorzugt und bezuschusst werden.

Ab Februar geht es los

Nach der Auftaktveranstaltung im November nehmen nun ab Februar die verschiedenen Fachforen ihre Arbeit auf. Zu den einzelnen Schwerpunkten der Förderperiode sollen so gemeinsam Ideen entwickelt werden, die in die Strategie einfließen, um die Region zukunftsfähig zu gestalten: Von der Verbesserung der Lebensverhältnisse auf den Dörfern über die Förderung des Gastgewerbes und der regionalen Vermarktung bis zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und Maßnahmen zum Klimaschutz.

Im Fokus steht die Frage, was das Beste für die Region, die Gemeinde, das eigene Dorf ist und wo es noch Entwicklungspotenzial gibt. Im Idealfall werden in den Diskussionsrunden Stärken, Schwächen und Chancen der Region herausgearbeitet sowie passende Projekte dazu benannt, berichtet das Regionalmanagement, das alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen einlädt.

Diese können sich ab sofort zu den folgenden Terminen bei der Region Burgwald-Ederbergland anmelden. Alle Termine finden jeweils zwischen 18 und 20 Uhr und als Videokonferenz per Zoom statt. Werden zu einem Thema zwei Termine angeboten, bauen sie inhaltlich aufeinander auf.

Neues Leben auf dem Land: Regionale Wohnkonzepte, zeitgemäße Mobilität, Coworking, 8. Februar und gegebenenfalls am 3. März, 18 bis 20 Uhr.

Daseinsvorsorge: Gesundheit/Pflege/Betreuung, Verbesserung der Nahversorgung, 1. Februar

Freizeit, Jugend, Kultur, Außerschulische Bildung: Freizeit- und Kulturangebote, Bildungsangebote und -infrastruktur, 7. Februar und eventuell 2. März

Wirtschaftliche Entwicklung & regionale Versorgungsstrukturen: Kleinstunternehmen, Netzwerke, Fachkräfte, Wertschöpfungsketten, 7. Februar

Erholungsräume für Naherholung & ländlichen Tourismus: Touristische Infrastruktur, Dienstleistungen, Servicequalität, Gastgewerbe, 3. März

Bioökonomie & Nachhaltigkeit: Sensibilisierung für nachhaltiges Konsumverhalten, Vorhaben der Bioökonomie, 10. Februar und gegebenenfalls 7. März

Anmeldungen zu einem oder mehreren Terminen über den Link https://ogy.de/leader23-27. Der Online-Zugangslink zu den entsprechenden Fachforen wird am Veranstaltungstag per E-Mail verschickt.

Weitere Informationen unter 064 23 / 54 10 07, per Mail an info@region-burgwald-ederbergland.de oder online unter www.region-burgwald-ederbergland.de

Von Ina Tannert