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Nordkreis Rasenplatz des FV Cölbe kann saniert werden
Landkreis Nordkreis Rasenplatz des FV Cölbe kann saniert werden
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14:00 02.06.2022
Beim FV Cölbe, hier gegen den VfL Neustadt in den weißen Trikots, wird weiter auf einem Rasenplatz gespielt. Die Sanierung kann beginnen.
Beim FV Cölbe, hier gegen den VfL Neustadt in den weißen Trikots, wird weiter auf einem Rasenplatz gespielt. Die Sanierung kann beginnen. Quelle: Michael Seehusen
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Cölbe

Der FV Cölbe kann mit der Sanierung seines Rasensportplatzes anfangen. Die Gemeinde Cölbe übernimmt eine Ausfallbürgschaft zur Absicherung eines Darlehens in Höhe von 75 000 Euro. Das entschieden 23 Cölber Gemeindevertreter mit ihrem „Ja“ bei einer Gegenstimme und einer Stimmenthaltung. Der Beschluss ist allerdings nur bindend, wenn drei Voraussetzungen erfüllt werden. Zum einen muss das Niederschlagswasser zur Bewässerung der Fläche rückgeführt und genutzt werden. Zum anderen muss der FV Cölbe „umgehend“ ein Finanzierungskonzept für die Rückführung des Darlehens vorlegen.

Bürgschaftssumme höher

Und natürlich steht die Ausfallbürgschaft unter der Voraussetzung einer Genehmigung durch die Kommunalaufsicht beim Landkreis.

Dass die Bürgschaft eine Summe von 75 000 Euro abdeckt, war bis zur Sitzung der Gemeindevertreter nicht sicher. Der Gemeindevorstand hatte zunächst die Bürgschaft auf 50 000 Euro festgesetzt und so auch zur Beratung in die Ausschüsse gegeben. Die fehlenden 25 000 Euro sollte der FV Cölbe in Form von Eigenleistungen erbringen.

Der Ausschuss für Soziales und Integration, Sport und Kultur (SISK) nahm diesen Beschluss-Vorschlag mit drei Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen positiv auf und empfahl somit diesen Beschlussvorschlag für die Gemeindevertretung.

Kunstrasen vom Tisch

Im später tagenden Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss wurde der Beschlussvorschlag aus dem Gemeindevorstand „nach intensiver Diskussion“ mit vier Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen aber dahingehend verändert, dass doch die Summe von 75 000 Euro als Ausfallbürgschaft festgelegt wird, berichtete Joachim Lembke für den Ausschuss in der Parlamentssitzung. Die meisten Gemeindevertreter freuten sich, dass dieser Vorschlag aus dem Ausschuss ohne lange Aussprache im Parlament schnell eine deutliche Mehrheit fand. Es sei nun nach der langen Vorgeschichte, als noch ein Kunstrasenplatz zur Debatte stand, höchste Zeit, dass der Verein seinen Rasenplatz renovieren kann. Schließlich verfügt der FV auch über viele Jugendmannschaften, so dass der Platz schon sehr beansprucht wird.

Von Götz Schaub