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Nordkreis So überstehen Vögel den Winter
Landkreis Nordkreis So überstehen Vögel den Winter
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09:00 15.12.2019
Auch Blaumeisen freuen sich über zusätzliches Futter im Winter. Der Nabu hat vier goldene Regeln für die Winterfütterung. Quelle: Boris Roessler
Wetzlar

Spätestens, wenn es draußen ungemütlich wird und die Nachttemperaturen in die Minusgrade absinken, beginnen viele Menschen, Vögel in ihren Gärten zu füttern. Der Nabu Hessen rät dabei zur Besonnenheit und dem richtigen Futter: Zusätzliche Nahrung sollte hauptsächlich dann angeboten werden, wenn der Boden gefroren ist oder eine geschlossene Schneedecke liegt. Denn bei Frost und Schnee sei es für ­Vögel schwierig, ausreichend Nahrung zu finden.

Der Nabu spricht von vier goldenen Regeln zur Winterfütterung: Keine Speisereste, kein Brot, verdorbenes Futter oder gesalzene Speisen anbieten. ­Geeignet sind energiereiche ­Samen und Nüsse, Hafer, Maisflocken, Sonnenblumenkerne, feinere Sämereien, Hirse, Fettfuttergemische, Obst und Rosinen.

Mitmachaktion für Vogelfreunde im Januar

Kleine Futterspender sind besser als große und Futtersilos besser als offene Vogelhäuschen oder Futterbretter. Bodenfutterstellen trocken aufstellen oder extra Bodenfutterspender nutzen. An einem übersichtlichen Ort platzieren, wo sich keine Katzen unbemerkt anschleichen können.

Vogelfreunde können sich vom 10. bis zum 12. Januar 2020 an der Nabu-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ beteiligen. Diese biete deutschlandweit eine Gelegenheit, sich mit den heimischen Vögeln, ob im eigenen Garten oder im Park, vertraut zu machen. Wer Vogelarten erkennt, kann sie vor Ort eine Stunde lang zählen und das Ergebnis dann dem Nabu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen verbreitete Vogelarten des Siedlungsraums, wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.