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Nordkreis Kaphingst investiert in neue Logistikhalle
Landkreis Nordkreis Kaphingst investiert in neue Logistikhalle
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13:57 13.11.2020
Spatenstich für die Logistik- und Lagerhalle der Kaphingst Unternehmensgruppe in Lahntal: Sascha Viereck, Geschäftsführer der Proteno GmbH (von links), Diplom-Kaufmann Boris Pichler, Geschäftsführender Gesellschafter der Kaphingst Unternehmensgruppe, seine Frau Andrea Suntheim-Pichler, Lahntals Bürgermeister Manfred Apell, Architekt Thomas Dersch und der Bauunternehmer Christoph Scheld.  Quelle: Foto: Uwe Badouin
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Lahntal

Der Neubau, der laut Plan im Sommer 2021 abgeschlossen sein soll, umfasst neben einer etwa 1800 Quadratmeter großen Logistikhalle für die Sanitätshaus Kaphingst GmbH und die Proteno GmbH auch 400 Quadratmeter Büroflächen im ersten Obergeschoss des Gebäudes.

„Wichtige strategische Maßnahme“

„Der Neubau ist eine wichtige strategische Maßnahme für unsere Unternehmen“, sagte der Diplom-Kaufmann Boris Pichler, Geschäftsführender Gesellschafter der Kaphingst Firmengruppe, gestern beim Spatenstich. Die Halle sei von großer Bedeutung für das weitere Wachstum der Unternehmensgruppe.

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Der Standort in zentraler Lage sei wichtig, um den stationären Handel in Hessen zu versorgen und darüber hinaus für den Online-Handel, der in der Tochter Proteno GmbH organisiert ist. Nach Auskunft von Pichler wachsen beide Bereiche. „Ich freue mich, dass die Gemeinde Lahntal den Neubau möglich gemacht hat“, erklärte Pichler. Lahntals Bürgermeister Manfred Apell sagte, Kaphingst sei seit Jahrzehnten Lahntals erfolgreichstes und aufstrebendstes Unternehmen. „Ich bin sicher, dass Sie Erfolg haben werden und damit auch die Gemeinde Lahntal“, so der Bürgermeister. Das architektonische Konzept des Neubaus wurde vom Biedenkopfer Architekturbüro Thomas Dersch entwickelt, das seit mehr als 20 Jahren für alle Kaphingst Baumaßnahmen verantwortlich zeichnet. Die Logistikprozesse werden von dem Hamburger Unternehmen Pierau Planung entwickelt. Die Bauausführung übernimmt das Biedenkopfer Unternehmen Scheld. „Wir sind sehr froh, dass wir für diese große und wichtige Zukunftsinvestition den Auftrag an ein regionales Unternehmen vergeben konnten“, sagte Boris Pichler. Die etwa 60 Meter lange, 30 Meter Breite und 11 Meter hohe Halle wird im „KfW 55 Standard“ gedämmt und erhält eine moderne Wärmepumpen-Heizungsanlage. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert und zur Schonung der Wasserreserven eine Zisterne für die Bewässerung der Außenlagen gebaut. „Eine Logistikhalle bleibt natürlich ein Zweckbau, gleichwohl werden wir durch eine umfangreiche Bepflanzung auf eine attraktive und schonende Gesamtgestaltung achten“, ergänzt Pichler.

Von Uwe Badouin

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