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Nordkreis Das frohe Ende eines langen Weges
Landkreis Nordkreis Das frohe Ende eines langen Weges
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14:21 28.10.2019
Bürgermeister Dr. Jens Ried (vorne rechts) überreichte der Feuerwehr Cölbe symbolisch den Riesenschlüssel zum neuen Feuerwehrgerätehaus. Quelle: Elvira Rübeling
Cölbe

„Alter Standort, aber neue Gebäude“, „Der Bagger kann anrücken“, „Neues Haus hat Feuertaufe bestanden“: Mit diesen und anderen Schlagzeilen begleitete diese Zeitung die rund zweijährige Bauzeit des neuen Feuerwehrgerätehauses in Cölbe. Am Freitagabend wurde das neue Heim der Feuerwehr, bereits seit einigen Monaten in Betrieb, offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Gekommen waren viele, die das 2,5 Millionen Euro schwere Großprojekt von Anfang an begleiteten, angefangen bei der rund zehn Jahre langen Suche nach einem geeigneten Standort. Und an dem sei es nicht nur gelungen, „Alt und Neu zusammenzuführen – der Neubau und Umbau der Gebäude am alten Standort hat auch im laufenden Betrieb stattgefunden“, erinnerte Bürgermeister Dr. Jens Ried während der feierlichen Eröffnung.

Sonniger Festtag auf dem Betriebsgelände

Ried dankte allen Beteiligten für das Engagement, insbesondere den Vertretern der „kommunalen Familie“, die das Projekt damals auf den Weg gebracht und stets mit großer Präsenz begleitet hätten. Thorsten Peter schilderte als Vorsitzender des Feuerwehrvereins noch einmal den chronologischen Ablauf des gesamten Bauvorhabens, das im Jahr 2017 mit der Notwendigkeit „dass etwas passieren müsse“ seinen Anfang nahm und nun abgeschlossen werden konnte.

Zur großen Einweihung öffnete die Wehr auch am Samstag ihre Tore, um allen Bürgern die Möglichkeit zu geben, einen Blick ins Innere zu werfen. In dem Neubau wurden neben der großen Fahrzeughalle in Leichtbauweise, Umkleideräumen und Sanitäranlagen eingerichtet. Zudem eine Atemschutz-, eine normale und eine Funkwerkstatt. Der Bereitschaftsraum mit angrenzender Terrasse dient der Truppe zur Erholung nach einem Einsatz.

Im ersten Stock des Altbaus befinden sich die Schulungsräume und der Bereich der Jugendfeuerwehr. Unter dem Dach befinden sich ein Stabsraum sowie diverse Büroräume samt einer Küche. Zur Musik der Feuerwehrblaskapelle der Stadt Marburg und Abends von der Band Urgestein verbrachten die Besucher einen sonnigen Festtag auf dem Betriebsgelände.

  • Gemeindebrandinspektor Volker Vincon wurde für 30 Jahre aktiven Dienst geehrt, Torben Oetzel und Tobias Griener für 25 Jahre sowie Katrin Kilian und Tim Hallenberger für 20 Jahre.

von Elvira Rübeling