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17:58 24.03.2021
Robert Wolfgram hat den Kinderkrippenwagen an Victoria Angeli übergeben, die seit dem 1. März als Tagesmutter in Mornshausen tätig ist.
Robert Wolfgram hat den Kinderkrippenwagen an Victoria Angeli übergeben, die seit dem 1. März als Tagesmutter in Mornshausen tätig ist. Quelle: Sascha Valentin
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Mornshausen/S

Auch wenn er den Einzug ins Rathaus knapp verpasst hat, hat Robert Wolfgram nun eines seiner Versprechen aus dem Bürgermeisterwahlkampf 2020 wahr gemacht und der neuen Tagesmutter Victoria Angeli aus Mornshausen einen Krippenwagen übergeben.

„Ich habe gesagt, ich stehe für neuen Schwung in Gladenbach, und daran halte ich auch weiter fest“, sagte Wolfgram. In diesem Fall bezieht er das auf die derzeitige Unterversorgung an Betreuungsplätzen in der Stadt. Tagesmütter wie Victoria Angeli stellten dabei eine sinnvolle und vor allem schnell verfügbare Alternative zum Bau neuer Kindergärten dar.

Wolfgram: Tagesmutter gehört gefördert

Durch ihren Einsatz würden sie den Eltern helfen und gleichzeitig die Stadt bei der Suche und Bereitstellung weiterer Betreuungsplätze entlasten. Deswegen gehörten Tagesmütter entsprechend gefördert, erklärte Wolfgram.

Aus diesem Grund hatte er während seines Wahlkampfs zu einer Spendenaktion aufgerufen, deren Ergebnis er nun überreichte.

Transport von bis zu fünf Kindern

Als Unterstützung für ihre neue Aufgabe als Tagesmutter, mit der Angeli am 1. März begonnen hat, hat er ihr einen Krippenwagen im Wert von 1.600 Euro für den Transport von bis zu fünf Kindern gestiftet. Genau passend, wie Angeli feststellte.

Denn bisher wurden vier Kinder zur Betreuung bei der Mornshäuserin angemeldet – einen freien Platz gibt es also noch. „Ich freue mich, jetzt endlich loslegen zu können“, sagte Angeli bei der Übergabe des Wagens. Denn die Untätigkeit während Corona zehre doch an den Nerven.

Wolfgram hofft auf mehr Tagesmütter und -väter

Mit der Spende will Wolfgram aber nicht nur der neuen Tagesmutter unter die Arme greifen, sondern vor allem auch andere Gladenbacher animieren, es ihr gleich zu tun. „Wir sollten weniger reden, sondern mehr nach Lösungen suchen“, betonte Wolfgram.

Wenn sich noch mehr Tagesmütter und -väter fänden, könnte man das Problem der fehlenden Betreuungsplätze in der Stadt schneller in den Griff bekommen, als das bei dem Neubau von Kindergärten der Fall ist. Wolfgram lobt aber auch die Mitarbeiter in der Rathausverwaltung, die ihn bei der Durchführung der Spendensammlung unterstützt haben. Dank ihnen sei alles reibungslos verlaufen.

Von Sascha Valentin