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Hinterland Strafbefehl beendet Verfahren gegen Autofahrer
Landkreis Hinterland Strafbefehl beendet Verfahren gegen Autofahrer
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12:50 01.10.2020
Bei einer Kollision auf der Kombacher Geraden starb am 27. November ein 17-jähriger Kradfahrer, der Fahrer des Porsche-Cabriolet erlitt nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Quelle: Hartmut Bünger/Archiv
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Marburg

Der Verkehrsunfall auf der Kombacher Geraden, der am 27. November 2019 einem 17-jährigen Kradfahrer das Leben kostete, ist juristisch beendet.

Staatsanwalt Timo Ide erklärt dazu auf Anfrage der OP, dass der damals 68-jährige Fahrer des Porsche-Cabriolets einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung Anfang September akzeptierte und dieser somit rechtskräftig ist.

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Damit verbunden ist eine Geldstrafe von 70 Tagessätzen à 260 Euro, also 18.200 Euro. Ein verhängtes Fahrverbot von drei Monaten wird auf die Zeit angerechnet, in der der Führerschein seit dem Unfall eingezogen war.

Wie Staatsanwalt Ide ergänzt, erhärtete sich während der Ermittlungen der Vorwurf der Gefährdung des Straßenverkehrs nicht und wurde deshalb fallen gelassen.

Der Junge starb an der Unfallstelle

Wie die OP berichtete, ereignete sich der Unfall an einem Mittwochmorgen, als der aus einer Nordkreis-Gemeinde stammende 17-jährige Kradfahrer auf der Bundesstraße 62 nach Biedenkopf unterwegs war.

Zwischen den Anschlussstellen Kombach und Friedensdorf kam es zum Zusammenstoß, als der Fahrer des entgegenkommenden Porsche Carrera gegen 7.40 Uhr auf gerader Strecke ein anderes Fahrzeug überholte. Der 17-jährige Kradfahrer starb an der Unfallstelle.

Der damals 68-jährige Porsche-Fahrer aus dem Landkreis wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in die Universitätsklinik auf den Marburger Lahnbergen transportiert. Marburgs Polizeisprecher Jürgen Schlick bezifferte den Schaden an den ­beiden Fahrzeugen damals auf insgesamt rund 170.000 Euro.

Von Gianfranco Fain

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