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Hinterland SPD und Freie Wähler arbeiten wieder zusammen
Landkreis Hinterland SPD und Freie Wähler arbeiten wieder zusammen
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15:58 06.04.2021
Im Gladenbacher Rathaus ist der parteilose Peter Kremer der Chef.  Er gehörte früher als Parteiloser der Fraktion der Grünen, später der SPD an. Im Parlament haben wieder SPD und Freie Wähler das Sagen. FW-Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Knierim war zwölf Jahre lang Gladenbachs CDU-Bürgermeister, sein heutiger Fraktionskollege Klaus Bartnik war ebenfalls zwölf Jahre Rathauschef, damals als SPD-Mitglied.
Im Gladenbacher Rathaus ist der parteilose Peter Kremer der Chef.  Er gehörte früher als Parteiloser der Fraktion der Grünen, später der SPD an. Im Parlament haben wieder SPD und Freie Wähler das Sagen. FW-Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Knierim war zwölf Jahre lang Gladenbachs CDU-Bürgermeister, sein heutiger Fraktionskollege Klaus Bartnik war ebenfalls zwölf Jahre Rathauschef, damals als SPD-Mitglied.   Quelle: Archivfoto
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Gladenbach

Und „nach intensiven Gesprächen haben wir beschlossen, wieder in einer Zählgemeinschaft zum Wohle Gladenbachs zusammenzuarbeiten“, teilen die beiden Fraktionsvorsitzenden Robby Jahnke (SPD) und Klaus-Dieter Knierim in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

„Wir haben festgestellt, dass es eine überaus große Schnittmenge an gemeinsamen Themen und den hierfür erforderlichen Lösungsansätzen gibt“, heißt es weiter. Die „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ in den vergangenen Jahren bilde dabei eine wichtige Grundlage.

Beide Parteien erhielten in Gladenbach zusammen 56,4 Prozent der Wählerstimmen. Die Zählgemeinschaft verfügt über 21 Mandate und damit über eine Mehrheit im Stadtparlament, das 37 Sitze umfasst. Daraus leitet die Zählgemeinschaft „einen klaren Regierungsauftrag“ ab. Beide Fraktionen seien der Meinung, dass es nicht um die Arbeit einer einzelnen Partei gehe, „sondern um die erfolgreiche Arbeit der Zählgemeinschaft für Gladenbach in der vergangenen Legislatur“ und diese sehe man durch das Wahlergebnis bestätigt.

Die durch eine Zählgemeinschaft entstehende Mehrheit gebe ihr die Möglichkeit, viele notwendige Entscheidungen in der gebotenen Sachlichkeit und Zügigkeit zu treffen, heißt es in der Mitteilung. „Diese Mehrheit wird sich natürlich auch auf die Besetzung der anstehenden Funktionen auswirken.“