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Hinterland Rhön AG präsentiert Quartalszahlen
Landkreis Hinterland Rhön AG präsentiert Quartalszahlen
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14:00 10.12.2019
Die Rhön AG prüft Instandhaltungs- und Wartungsverträge an allen Klinikstandorten auf ihre Wirtschaftlichkeit. Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa
Die Rhön AG prüft Instandhaltungs- und Wartungsverträge an allen Klinikstandorten auf ihre Wirtschaftlichkeit. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand / dpa
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Bad Neustadt

Die Umsatzerlöse seien um 3,2 Prozent auf 304 Millionen Euro gestiegen, im Vorjahr lagen sie zur selben Zeit bei 294,7 Millionen Euro. Dennoch habe sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) leicht auf 27,4 Millionen Euro verringert – vor einem Jahr habe das Ergebnis noch 28,1 Millionen Euro betragen, teilt das Unternehmen mit.

Der Vorstandsvorsitzende Stephan Holzinger kündigte an, die Profitabilität weiter erhöhen zu wollen. Dazu habe man bereits im Juli ein umfangreiches Paket zur Einsparung beschlossen.

So würden beispielsweise Instandhaltungs- und Wartungsverträge an allen Klinikstandorten auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft, Materialeinkaufsvolumina gebündelt und das Materialeinsatzspektrum „vernünftig reduziert“. Parallel dazu wolle man die Belegung aufwendiger Kernbereiche analysieren und optimieren, um Fehlbelegungen kostenintensiver Bereiche zu reduzieren.

Noch kein finaler Vertrag bei der Trennungsrechnung

Der Konzern moniert zudem, dass es zahlreiche ergebnisbelastende Reklamationen durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen gebe, durch die Vergütungen für erbrachte Leistungen gar nicht oder nur erheblich verzögert erfolgten. Intensivierte Schulungen, Dokumentationen und der Einsatz intelligenter Software sollen diese Quote verringern und so die Erlöse schrittweise steigern.

Für das laufende Geschäftsjahr bestätigt das Unternehmen seine Prognose und geht von einem Umsatz zwischen 1,2 und 1,23 Milliarden Euro aus. Für das EBITDA rechne man zwischen 85 und 105 Millionen Euro. Der Konzern gehe derzeit von einer finalen vertraglichen Fixierung des Einigungsergebnisses zur Trennungsrechnung am UKGM im vierten Quartal aus. Sollte der Vertrag vollständig rechtlich ratifiziert werden, rechne man mit einem EBITDA „innerhalb der oberen Hälfte der Bandbreite“, teilte die Rhön-Klinikum AG mit.

Im EBITDA enthalten seien auch Negativeffekte im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich durch zusätzliche Aufwendungen aus der digitalen Transformation der medizinischen Prozesse sowie einmalige Belastungen durch den Konzernumbau.