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Hinterland Ein klares Bekenntnis zum Hinterland
Landkreis Hinterland Ein klares Bekenntnis zum Hinterland
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20:00 10.06.2019
Burkhard Schneider (von links), Nanetta Schorge, Christoph Wagner, Jörg Schorge, Bernd Schmidt, Roberto Kutsch, Harald Schick, Kirsten Fründt, Matthias Heß, Andreas Bartsch und Jochen Schönleber beim ersten Spatenstich. Quelle: Tobias Hirsch
Dautphe

Landrätin Kirsten Fründt, Dautphetals Bürgermeister­ Bernd Schmidt und Vertreter der beteiligten Firmen vollzogen gemeinsam mit Repräsentanten der Sparkasse Marburg-Biedenkopf den ersten Spatenstich für das Gebäude. Der Zeitplan der Sparkasse sieht vor, dass die Bauarbeiten im Frühjahr 2020 beendet sind und die neue Filiale bezogen werden kann. Bereits im Juli soll die Stahlkonstruktion als „Gerippe“ des Baus stehen.
„Die alte Geschäftsstelle“, sagt Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Andreas Bartsch, „bietet­ keine Möglichkeit mehr, die ­eine moderne Filiale erfordert.“ Sie sei sowohl bezüglich der Ausstattung als auch bezüglich der Technik nicht mehr zeitgemäß.

Umso mehr freute sich Bartsch, dass die künftige Filiale im neuen Gewerbezentrum für Kunden und Mitarbeiter bequem erreichbar ist und in Sachen Sichtbarkeit und Transparenz neue Maßstäbe setzt.
„Danke dafür, dass das funktioniert“, sagte Bartsch. Er meinte damit insbesondere das Investoren-Ehepaar Jörg und Nanetta Schorge aus Erndtebrück, die das Gewerbezentrum errichtet haben und jetzt auch den Filial-Neubau anpacken. Die Sparkasse und das Investoren-Ehepaar haben einen Mietvertrag über zunächst 12 Jahre abgeschlossen – „mit der Option auf Verlängerung“, wie Bartsch sagte.

Die Entscheidung für den Neubau der Filiale am Standort Dautphe sei auch ein Bekenntnis der Sparkasse zu ihrer Präsenz im ländlichen Raum, sagte Bartsch – und Landrätin Kirsten Fründt, die Aufsichtsratsvorsitzende, nahm den Ball auf: „Das ist ein Bekenntnis für das Hinterland“, sagte sie. Die Sparkasse Marburg-Biedenkopf trage nicht umsonst die Namen beider Kreisteile in ihrem Firmennamen. Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt, der den Baufortschritt künftig vom Fenster seines Arbeitszimmers beobachten kann, scherzte, er werde die Baukontrolle vom Schreibtischsessel aus vornehmen. „Wir haben das Projekt bauleitplanerisch gerne begleitet“, so Schmidt.

Und Investor Jörg Schorge freute sich, dass nun die letzten Quadratmeter des Gewerbezentrums bebaut werden mit einem „architektonisch und von der Bausubstanz her schönen Gebäude.“ Die neue Filiale will ihren Kunden einen modernen Servicebereich und ­Beratungsräume bieten sowie eine moderne und barrierefreie SB-Technik. Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten sollen auch außerhalb der Servicezeiten ­ermöglicht werden. Die Spar­kasse investiert 600 000 Euro in den Innenausbau und die Ausstattung.

von Till Conrad