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Hinterland Kreisstraße 117 in Gladenbach wird erneuert
Landkreis Hinterland Kreisstraße 117 in Gladenbach wird erneuert
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13:56 04.06.2020
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf will im nächsten Jahr die Kreisstraße 117 vom Freizeitbad „Nautilust“ bis zum Gladenbacher Stadtteil Kehlnbach erneuern. Quelle: Gianfranco Fain
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Gladenbach

Die Stadtverordneten haben einer außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 35.000 Euro zugestimmt. Diese Summe ermöglicht der Stadt, ihren Teil der Sanierung der Kreisstraße 117 zu planen.

Außerordentlichkeit erlangt diese Planung, da die vorgesehenen Planungskosten in Höhe von 12.300 Euro aus dem Haushaltsplan 2020 gestrichen wurden, weil der Straßenbau doch nicht in diesem Jahr erfolgen sollte.

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Nun will der Landkreis die Kreisstraße vom Bundesstraßen-Abzweig an der Biedenkopfer Straße über die Ferdinand-Köhler-Straße und Kehlnbacher Straße bis zum gleichnamigen Stadtteil im nächsten Jahr angehen.

Geplant werden muss aber schon in diesem Jahr und die Kosten dafür haben sich nach genauerer Kalkulation eines Planungsbüros mehr als verdreifacht. An den Kosten der Sanierung werden sich auch die Anlieger vom Freizeitbad „Nautilust“ an bis nach Kehlnbach beteiligen müssen.

Andere Projekte werden verschoben

Auf diesem Teil der Kreisstraße werden auf beiden Seiten auch die Bürgersteige erneuert, wobei auch barrierefreie Übergänge entstehen. Im kleinsten Stadtteil stehen zudem auch Arbeiten an der Kanalisation an. Für ihren Teil der Sanierungskosten beantragte die Stadtverwaltung Zuschüsse aus den Programmen „Kommunaler Straßenbau“ und „Verkehrsinfrastrukturförderung“.

Finanziert wird die außerplanmäßige Ausgabe durch das Verschieben eines anderen Projektes in das nächste Jahr: entweder die Gestaltung des Friedhofsvorplatzes der Kernstadt oder der Erneuerung der Stützmauer in der Straße „Am Alten Berg“ im Stadtteil Erdhausen.

Investor plant Sonnenenergie-Anlage

Eine weitere Beschluss-Sache nimmt ihren Lauf. Nachdem keine ernsthaften Einwände gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes „Ehemaliges Munitionsdepot Donnerberg“ vorliegen, fassten die Stadtverordneten am Donnerstagabend den Feststellungsbeschluss. Nun hat das Regierungspräsidium in Gießen drei Monate Zeit, um den Änderungsantrag zu prüfen.

Auf der Fläche plant ein Investor aus Lohra, das Gelände zwischen den Bunkern bis zur Oberkante mit unbelastetem Erdmaterial aufzufüllen und auf der entstandenen Fläche Photovoltaik-Anlagen zu errichten.

Von Gianfranco Fain

04.06.2020
04.06.2020
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