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Hinterland „Es könnte gar nicht schöner sein“
Landkreis Hinterland „Es könnte gar nicht schöner sein“
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20:28 24.07.2022
Der Grenzgangverein Wollmar ließ sich nicht lumpen und nahm mit 70 Personen am Festzug in Buchenau teil (Foto oben). Bürgeroberst Mark Noll kam hoch zu Ross. Polizeioldtimer aus Marburg und Rapunzel aus Amönau waren auch mit von der Partie.
Der Grenzgangverein Wollmar ließ sich nicht lumpen und nahm mit 70 Personen am Festzug in Buchenau teil (Foto oben). Bürgeroberst Mark Noll kam hoch zu Ross. Polizeioldtimer aus Marburg und Rapunzel aus Amönau waren auch mit von der Partie. Quelle: Nadine Weigel
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Buchenau

Strahlender Sonnenschein zum großen Finale des Buchenauer Grenzganges: 49 Gruppen zogen am Sonntag durchs festlich geschmückte Buchenau.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Kreis hatten sich ordentlich was einfallen lassen, um sich zu präsentieren. Die Burschen-, Mädchen- und Frauenschaften Buchenaus marschierten in feinem Zwirn, während die Buchenauer Wettläufer noch ein letztes Mal hin und her wetzten und ihre Peitschen knallen ließen. Auch die anderen Grenzgangvereine hatten natürlich ihre Wettläufer dabei – und so knallte es in Buchenaus Straßen um die Wette.

Unter lautem Jubel des die Straße säumenden Publikums wurden die Teilnehmenden gefeiert. „Herrlich, es könnte gar nicht schöner sein“, sagte Regina Schmidt, die extra aus Marburg gekommen war, um sich den Festzug anzuschauen. Jede Gruppe begeisterte auf ihre Art und Weise. Ob es nun die DLRG-Jugend Buchenaus war, die das schwitzende Publikum mit Wasser aus Spritzpistolen erfrischte, oder die Männergesellschaften, die frisch gezapftes Bier verteilten – über etwas Abkühlung freute sich jeder an diesem heißen Tag, der den würdigen Höhepunkt des jahrhundertealten Grenzganges darstellte.

Von Nadine Weigel

17:00 Uhr
22.07.2022