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Hinterland Optima-Gruppe weiter auf Wachstumskurs
Landkreis Hinterland Optima-Gruppe weiter auf Wachstumskurs
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16:54 17.04.2021
Zwei Mitarbeiter von Optima Pharma bei der Montage einer Maschine.
Zwei Mitarbeiter von Optima Pharma bei der Montage einer Maschine. Quelle: Hallywood-Productions
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Schwäbisch Hall

Die Optima Unternehmensgruppe, zu der auch Optima Pharma in Gladenbach-Mornshausen gehört, hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem erneuten Rekord abgeschlossen: Demnach lag der konsolidierte Umsatz bei gut 420 Millionen Euro – nach etwas mehr als 400 Millionen Euro im Jahr zuvor.

„Wir sind weiterhin auf Wachstumskurs und haben einen hohen Auftragsbestand“, berichtet Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter der Optima Unternehmensgruppe.

Treiber für das satte Umsatzplus ist vor allem die Corona-Pandemie. Denn die sorge insbesondere im pharmazeutischen Bereich für eine hohe Kapazitätsauslastung. Neben Abfüll- und Verschließanlagen für Impfstoffe, Therapeutika und Diagnostik-Testkits liefert Optima auch Anlagen zur Herstellung von Masken und Filtern.

Unter größtem Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden seit Beginn der Pandemie bestehende Anlagen schnellstmöglich für die Impfstoffabfüllung angepasst und neue Anlagen gebaut. „So trägt Optima dazu bei, die Kapazitäten der Impfstoffabfüllung schnellstmöglich zu erhöhen, und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie“, teilt das Unternehmen mit.

Zwei Firmen übernommen

Mit virtuellen Maschinenabnahmen und zahlreichen digitalen Dienstleistungen könnten Anlagen pünktlich ausgeliefert und die Kunden bestmöglich unterstützt werden. Und: Auch in anderen Marktsegmenten wirken sich die starken Nachfrageverschiebungen durch die Pandemie positiv auf die Geschäfte von Optima aus. So gebe es etwa auch bei „Optima Consumer einen hohen Auftragsbestand. Dort entstehen Abfüll- und Verpackungsmaschinen für Konsumgüter.

Gewachsen ist die Unternehmensgruppe auch durch die Übernahme zweier Firmen: so etwa die Senning GmbH mit 47 Mitarbeitenden im Oktober 2020. Das Unternehmen aus Bremen ist spezialisiert auf die Produktion und Verpackung von Papier- und Tissue-Produkten.

„Die von Senning entwickelte Produktions- und Verpackungstechnologie für Papiertaschentücher und -servietten stellt eine ideale Erweiterung unseres Produktportfolios dar“, sagt Bühler. Optima habe bereits erfolgreich Maschinenprojekte für den Papier- und Tissue-Bereich realisiert.

Zahl der Beschäftigten um 200 gestiegen

Im August vergangenen Jahres war bereits die Emkon automation GmbH in die Unternehmensgruppe mit 50 Mitarbeitern integriert worden. Bei Emkon entstehen unter anderem Verpackungsmaschinen für die Bereiche Nahrungs- und Genussmittel sowie Kosmetik und Hygiene. „Wir freuen uns über den Unternehmenszuwachs durch Senning und Emkon und auf die gemeinsamen Projekte“, so Bühler.

Insgesamt stieg die Zahl der Beschäftigten innerhalb der Gruppe auf gut 2.650 Personen an – auch dies sei ein Rekordwert, im Vorjahr waren es noch rund 200 Mitarbeitende weniger gewesen. Damit die Unternehmensgruppe weiter wachsen kann, soll der Hauptsitz in Schwäbisch Hall mit einer Montagehalle erweitert werden.

Der Neubau sei „eine wichtige Investition in die Zukunft, denn Aufträge, die im Zuge der Pandemie verschoben wurden, werden für 2022 erwartet“, teilte Optima mit. Und: Auch die Mitarbeiterzahl solle sich weiter erhöhen, kündigte das Unternehmen an.

Von unseren Redakteuren

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