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Hinterland Felix möchte „Den geilsten Job der Welt“
Landkreis Hinterland Felix möchte „Den geilsten Job der Welt“
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13:00 15.03.2022
Felix Klinkert klärt die Gruppe über die Schwefelgase auf, die aus dem Vulkan emporsteigen.
Felix Klinkert klärt die Gruppe über die Schwefelgase auf, die aus dem Vulkan emporsteigen. Quelle: HR-Fernsehen
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Breidenstein

Reisen – für viele ein Hobby, eine Passion. Genau das ist es auch für den 26-jährigen Felix Klinkert aus dem Biedenkopfer Stadtteil Breidenstein – jedoch mit einem kleinen Unterschied. Er möchte sein Hobby zur Berufung machen und macht deshalb bei der TV-Show „Der geilste Job der Welt“ mit. Der Gewinner der Show erhält ein Jobangebot als Reiseleiter.

Schon seit seiner Jugend reist Klinkert gerne. „Angefangen hat das mit einem Auslandsjahr während der 11. Klasse“, sagt er. Er verbrachte ein Jahr lang in den USA bei einer Gastfamilie und ging dort zur Schule.

Danach folgten ein Freiwilliges Soziales Jahr auf der Spanischen Insel Gran Canaria und etliche Urlaubsreisen, unter anderem auf die Philippinen und nach Neuseeland.

„Irgendwann kam dann mein Vater auf mich zu und meinte: ‚Hast du das im Radio gehört, der HR sucht Kandidaten für seine Reise-Show?‘“, erklärt Klinkert. „Daraufhin habe ich dann recherchiert und mich einfach beworben.“

Dabei zu sein, ist ein absolutes Highlight

Nach einem Auswahlverfahren kam die Nachricht, er ist einer der letzten sechs Kandidaten und somit in der Show. „Alleine der Anruf, dass ich dabei bin, war für mich ein absolutes Highlight“, sagt er. Nachdem feststand, welche sechs Kandidaten um den Job kämpfen dürfen, wurden sie ins Münsterland eingeladen.

„Dort haben wir eine Woche lang einen Theorie-Grundkurs absolviert. Das war schon mal ein Reinfühlen in das, was uns erwartet“, berichtet Klinkert.

Denn nach dem Crash-Kurs ging es direkt auf die Liparischen Inseln, einer Inselgruppe bei Italien. Die Aufgabe: Zwei Führungen vorbereiten und leiten.

„Jeder der Kandidaten sollte jeweils einen Vormittag und einen Nachmittag planen“, sagt der gelernte Schreiner, „Alles, was feststand, war der Start und der Endpunkt. In der Mitte sollte es noch einmal einen Info-Point geben, an dem wir einen Vortrag halten über ein bestimmtes Thema.“ Am jeweiligen Abend wurde sich in einer Feedbackrunde ausgetauscht.

Vor Leuten aufzutreten, war dem 26-Jährigen nicht völlig neu. Schon in seinem Auslandsjahr hat Klinkert eine Theaterklasse besucht und durfte auch vor Publikum spielen. Doch bei einer Show mitzumachen und mit einem ganzen Kamera-Team unterwegs zu sein, war für den Reise-Fan absolutes Neuland.

Kandidaten hatten gutes Verhältnis untereinander

„Dass da überall Kameras waren, war anfangs echt ungewohnt, aber das gesamte Team hat dazu beigetragen, dass wir uns wohl gefühlt haben, sodass wir uns schnell an die Kameras gewöhnt hatten. Als wir dann eine einwöchige Pause zu Hause hatten, war es schon fast ungewohnt, dass keine Kameras mehr da waren“, lacht er. Auch die Kandidaten unter sich hatten ein gutes Verhältnis, wie Klinkert erzählt.

„Wir haben uns nicht in die Suppe gespuckt. Das war schon echt ein schönes Miteinander. Außerdem konnten wir uns über unsere Reiseerfahrungen austauschen, da hatten wir natürlich eine große Schnittstelle.“

Highlight der Show war für den 26-Jährigen die Reise zu den Liparischen Inseln. „Es war so schön dort, auch die Temperaturen waren mit 20 Grad im Herbst noch warm. Ich kann eine Reise dorthin nur empfehlen“, betont Klinkert.

Das HR-Fernsehen zeigt die sechsteilige Reihe seit Montag, 7. März, und parallel außerdem in der ARD-Mediathek. Die nächste Folge sehen Sie am Montag, 21. März, ab 20.15 Uhr.

Von Larissa Pitzen