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Hinterland Digitale Wege für Dautphetaler Kindergärten
Landkreis Hinterland Digitale Wege für Dautphetaler Kindergärten
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12:00 03.11.2021
Neben dem analogen Lernen könnte Dautphetaler Kindern in den Kindertagesstätten demnächst auch die digitale Version zur Verfügung stehen.
Neben dem analogen Lernen könnte Dautphetaler Kindern in den Kindertagesstätten demnächst auch die digitale Version zur Verfügung stehen. Quelle: foto: Arno Burgi
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Buchenau

Überraschend, weil es bei diesem Thema in den Ausschusssitzungen wenig harmonisch zugegangen war. Zwar war ein Scheitern des von CDU und Freien Wählern (FW) eingereichten Antrags nicht abzusehen, doch die Ablehnung der SPD-Fraktion schien vorprogrammiert.

Denn die Genossen wollten konkreter gefasste Handlungsanweisungen für den Gemeindevorstand beschließen lassen als die Zählgemeinschaft aus CDU und FW. Die wollte denselben prüfen lassen, ob Geld aus dem Landesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuung“ 2021 – 2023 zu erhalten ist, um eine digitale Infrastruktur für die Verwaltung, die Kommunikation und die Pädagogik in den Dautphetaler Kindertagesstätten zu erlangen.

Sitzungsunterbrechung

Die Wende leitete der FW-Vorsitzende Michael Honndorf ein. Er bat um eine Sitzungsunterbrechung, in der er mit seinem christdemokratischen Kollegen Horst Falk, mit dem er schon vorher beraten hatte, und dem SPD-Fraktionschef Joachim Ciliox über das weitere Vorgehen sprach, weil „wir dasselbe Ziel haben“. Danach freute sich Honndorf, „es zu einem gemeinsamen Antrag geschafft zu haben“. Ciliox äußerte, nicht nur vom Angebot des gemeinsamen Antrags „überrascht“ zu sein, sondern auch die Hoffnung, „gemeinsam etwas Gutes auf den Weg zu bringen“.

Worum es ging, skizzierte zuvor CDU-Mitglied Dominik Olbert. Die Digitalisierung schreite mit zunehmender Geschwindigkeit fort und sei für die nachwachsende Generation allgegenwärtig. Deshalb sollten schon die kleinsten Mitglieder der Gesellschaft einen verantwortungsbewussten Umgang mit Handy, Tablett und Co. erlernen und auch mittels digitaler Lernprogramme von den Möglichkeiten profitieren. Zudem soll eine neue Infrastruktur die Kommunikation zwischen Kindertagesstätten und Verwaltung einerseits sowie mit den Eltern andererseits erleichtern und verbessern.

Mehrheitliches Votum

Nicht einmütig, sondern nur mehrheitlich stimmten die Gemeindevertreter dem Verkauf eines Grundstücks an einen heimischen Unternehmer zu, der auf dem Gelände eine KFZ-Prüfstelle errichten will.

Die ablehnenden Gemeindevertreter äußerten die Befürchtung, das Grundstück werde hauptsächlich für das Abstellen weiterer Autos genutzt. Auch die Aufnahme eines Rückkaufsrechts der Gemeinde sowie die Verpflichtung des Käufers, innerhalb von drei Jahren das Gebäude zu errichten und eine Dekra Prüf- und Schätzstelle zu betreiben, ließ sie ihre Meinung nicht ändern.

Von Gianfranco Fain