Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Was wird aus den Feuerwehren?
Landkreis Hinterland Was wird aus den Feuerwehren?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:00 08.03.2022
Wehrführer Jens Reuter (links) und Gerätewart Tobias Nitsch vor einem der Container aus der Hochwasserkomponente des Landkreises. Unter anderem ist die Holzhäuser Wehr mit mehreren zusätzlichen Pumpen ausgestattet.
Wehrführer Jens Reuter (links) und Gerätewart Tobias Nitsch vor einem der Container aus der Hochwasserkomponente des Landkreises. Unter anderem ist die Holzhäuser Wehr mit mehreren zusätzlichen Pumpen ausgestattet. Quelle: Archivfoto: Mark Adel
Anzeige
Dautphetal

Löschen, Bergen, Schützen: So lassen sich die Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr zusammenfassen. Die freiwilligen Feuerwehren sind eine wichtige Stütze im Notfallsystem. Die ehrenamtlichen Helfer, die Tag und Nacht einsatzbereit sind, um Leben zu retten, müssen über ein umfangreiches Fachwissen verfügen im Umgang mit den Gefahren und sie benötigen Spezialgeräte.

Damit die freiwilligen Feuerwehren ihren Aufgabe gerecht werden können, müssen die Kommunen in sie investieren. Wie die Kandidaten dies bewerten, lesen Sie hier:

Lars Kolbe (CDU): Die effektivste Feuerwehr ist die Feuerwehr im eigenen Ortsteil. Gleichzeitig gilt es, individuell angepasste Lösungen zu finden, die alle Interessen angemessen berücksichtigen. Demnach stehe ich auch Fusionen von Wehren offen gegenüber, sofern sie dem Willen der betroffenen Kameradinnen und Kameraden entsprechen und sachliche Gründe für eine solche Zusammenlegung vorliegen.

Unabhängig davon bedarf es eines aktiven Dialogs, den ich mit den Feuerwehren selbstverständlich regelmäßig suchen werde. Nur dadurch können aktuelle Herausforderungen wie die Abwehr von Natur- und Hochwasserkatastrophen, Stromausfall-Szenarien sowie sonstige große Schadensereignisse gemeinsam und wirkungsvoll verhindert werden.

Auch im Rahmen ihrer alltäglichen Arbeit, insbesondere im Bezug auf die Sicherstellung moderner Ausrüstung oder einer nachhaltigen Jugendarbeit, können die Wehren auf meine engagierte Unterstützung setzen.
Überdies freue ich mich über den Beitrag unserer Kameradinnen und Kameraden zu einem gelingenden, dörflichen Miteinander und wünsche mir, dass dieses Engagement auch in Zukunft gelebt werden wird.

Marco Schmidtke (parteilos): Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Dautphetal habe ich bereits Stellung zu diesem Thema bezogen. Im Kern geht es hier zum Einen um das Ziel, die Ortsteilfeuerwehren zu erhalten und zum Anderen um den verantwortungsvollen Umgang mit den finanziellen Ressourcen der Gemeinde Dautphetal. Unbestritten hat die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr Dautphetal eine besondere Stellung. Es geht schließlich um Retten-Löschen-Bergen-Schützen.

Die nächsten Jahre werden mehrere Millionen Euro in die Feuerwehr Dautphetal investiert. Die Entscheidungen für den Bau des Gerätehauses in Friedensdorf sind getroffen. Den Wunsch der Zusammenlegung der Feuerwehren Mornshausen und Dautphe/Wolfgruben möchte ich als Bürgermeister aktiv unterstützen.

Das Nachwuchsproblem zieht sich nicht erst seit der Corona-Pandemie durch alle Vereine. Die aktive Arbeit der Jugendfeuerwehren und somit die Ausbildung der nächsten Generation unserer Feuerwehr hat hier eine wichtige Funktion.
Als gewählter Bürgermeister werde ich die Feuerwehren immer unterstützen und für diese besondere ehrenamtliche Arbeit werben.

Von Silke Pfeifer-Sternke

Hinterland Medizinische Versorgung - Ein neuer Baustein entsteht
07.03.2022
07.03.2022
02.03.2022