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Hinterland Dauerbaustelle Weipoltshausen
Landkreis Hinterland Dauerbaustelle Weipoltshausen
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12:58 03.03.2021
Der Zustand der Kreisstraße 49 in Weipoltshausen ist offensichtlich erneuerungswürdig.
Der Zustand der Kreisstraße 49 in Weipoltshausen ist offensichtlich erneuerungswürdig. Quelle: Gianfranco Fain
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Weipoltshausen

Seit vielen Jahren bemühen sich die Gemeinde Lohra und auch Weipoltshäuser Bürger um das Erneuern der Kreisstraße 49, die in dem Lohraer Ort endet. Nach mehreren vergeblichen Anläufen und einer Verschiebung wegen der Corona-Pandemie erfolgte nun am Montag im Ort der symbolische Erste Spatenstich. Die Bauzeit, während der die Straße in mehreren Abschnitten neu aufgebaut wird, soll rund ein Jahr betragen.

Am Gemeinschaftsprojekt sind neben dem für die Straße zuständigen Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Hessen Mobil beauftragt hat, auch die Gemeinde Lohra sowie der Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke beteiligt. Neben den Arbeiten im Ort wird auch die Fahrbahnfläche der Verbindung vom Ortsausgang bis zur Einmündung auf die Landstraße 3061 erneuert.

Sieben Bauabschnitte

Da die Arbeiten in sieben Bauabschnitte unterteilt sind, wird die Straße abschnittsweise gesperrt. Der Anliegerverkehr fließt dann über Wirtschaftswege, die zuerst instandgesetzt werden. Dies führt zu Beeinträchtigungen der Weipoltshäuser, doch der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow meinte am Montag: „Man muss das Ergebnis der verbesserten Infrastruktur betrachten: Von sanierten Straßen, Gehwege und Abwasserkanäle über neue Wasserleitungen bis hin zu Leerrohren für das schnelle Internet. Weipoltshausen gewinnt durch diese Bauarbeiten.“

Für jeden Abschnitt sind rund zwei Monate Bauzeit vorgesehen. Begonnen wird am westlichen Ortsausgang von Weipoltshausen bis zur Einmündung der Karl-Müller-Straße, die nicht zu befahren sein wird. Der Anwohnerverkehr muss dann über die Hauptstraße und die Straße In der Jörch fließen.

Sperrung der Hauptstraße zum Lindenweg

Im zweiten Bauabschnitt ist die Hauptstraße von der Einmündung Karl-Müller-Straße bis zum Rosweg dran. Die Einmündung von der Hauptstraße zum Lindenweg ist gesperrt.

Der dritte Bauabschnitt umfasst den Abschnitt vom Linden- bis Mitlauweg. Die Zufahrt zum Rosweg und zum Wiesenweg sind nicht möglich.

Im vierten Bauabschnitt wird von der Einmündung Wiesenstraße bis hinter die Einmündung Mitlauweg, die somit gesperrt ist, saniert.

Im fünften Bauabschnitt verlagern sich die Arbeiten bis vor den Abzweig am Wehrberg.

Die Einmündung „Am Wehrberg“ wird gesperrt

 Im sechsten Bauabschnitt wird am Bereich zwischen „Am Wehrberg“ und „Zum Vogelsang“ saniert. Die Einmündung „Am Wehrberg“ ist dann gesperrt.

 Im letzten Bauabschnitt folgt das Erneuern der K 49 bis zur Einmündung auf die L 3061.

Ab dem zweiten Bauabschnitt dient der Lindenweg als Umleitung und wird von der L 3061 kommend zur Einbahnstraße. Ab dem dritten Bauabschnitt dient auch der Wiesenweg als Umleitung in Fahrtrichtung zur L 3061 als Einbahnstraße.

Zeitweise wird für die Bushaltestelle in der Ortsmitte ein Ersatz an der Einmündung zur L 3061 eingerichtet. Das Sanieren der K 59 kostet rund 1,88 Millionen Euro. Am Anteil des Landkreises beteiligt sich das Land Hessen mit 65 Prozent.

Von Gianfranco Fain