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Hinterland Der Regentag der Regionen
Landkreis Hinterland Der Regentag der Regionen
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20:02 06.10.2019
In der Sporthalle der Mittelpunktschule Dautphetal suchten die Besucher beim „Tag der Regionen“ auch Zuflucht vor den kalten und regnerischen Zuständen auf dem Außengelände. Quelle: Gianfranco Fain
Dautphe

Parkplatzsuche an der benachbarten Hinterlandhalle? Geschenkt. Menschenmassen auf dem Schulhof der Mittelpunktschule Dautphetal? Mangelware. Gedränge an den Ständen von Vereinen, Institutionen und Privatanbietern? Nicht vorhanden. Der Regen und die gefühlt eisigen Temperaturen vermiesten Ausstellern und Besuchern den „Tag der Regionen“, der gestern auf dem Gelände der Mittelpunktschule Dautphetal stattfand.

Dennoch versiegte der Besucherfluss nach dem verheißungsvollen Beginn am Vormittag nicht gänzlich. Da kamen rund 600 Teilnehmer zum ökumenischen Gottesdienst, die 
danach einen Rundgang über den Schulhof unternahmen, um das Angebot der rund 80 Aussteller – darunter Vereine und Initiativen, Direktvermarkter und Kunsthandwerker, aber auch Behörden und offizielle Stellen – zu begutachten.

Kostproben aus der "lebendigen Heimat"

Nicht nur diese boten einen Überblick des kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens in der Region. Gemäß dem Motto „Weil Heimat lebendig ist“ waren zum Beispiel auch der Grenzgangsverein Buchenau und die Dorfgemeinschaft Friedensdorf vor Ort, um für ihre bevorstehenden Großveranstaltungen zu werben.

Zum Angebot gehörten handgenähte Kuscheltiere ­ebenso wie selbstgefertigte Glückwunschkarten und Bilder oder Kreatives aus Holz. Hausgemachte Marmeladen, handgefertigter Schmuck oder Nudeln, Essige und Öle aus eigener Produktion waren ebenfalls zu erwerben. Kostenlos gab es zum Beispiel 
Informationen über Elektro­mobilität oder das Wiederverwerten von Müll.

Darüber hinaus wurde ein großes Angebot an Speisen aus der Region geboten, das Direktvermarkter und heimische Vereine präsentierten. Ihnen kam der überdachte Rundgang auf dem Schulhof zugute, sodass die Köpfe der Standbeschicker trocken blieben und nur allmählich die Kälte in deren ­Beine stieg.

Von Gianfranco Fain