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Hinterland CDU ist stärkste Kraft
Landkreis Hinterland CDU ist stärkste Kraft
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19:28 16.03.2021
Das Gladenbacher Rathaus.
Das Gladenbacher Rathaus. Quelle: Archivfoto
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Gladenbach

Die Gladenbacher Christdemokraten haben ihr schlechtes Ergebnis von 2016 mehr als wettgemacht. Die Anzahl ihrer Sitze im Parlament ist mit zwölf zwar gleich geblieben, aber diesmal hat sich die Partei wieder an die Spitze gesetzt mit 32,8 Prozent der Wählerstimmen. Die CDU ist somit wieder die stärkste Fraktion im Stadtparlament.

Diese Vormachtstellung hatte die Partei bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren an die SPD abtreten müssen. Damals erzielten die Christdemokraten das schlechteste Wahlergebnis seit 2006. Diesmal ist die Partei mit ihrem Abschneiden zufrieden und führt ihren positiven Schub darauf zurück, dass sie „neue, unbekannte und unbefangene Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt hat“, wie Vorsitzender Marc Bastian sagt.

Als Ziel hat sich die Partei gesetzt, die schlechte Stimmung im Parlament zu verbessern und wieder „zu einer sachorientierten Zusammenarbeit mit der Verwaltung zurückzukehren“.

Verlierer sind die Sozialdemokraten, die zwei Sitze abgegeben haben. Erreichte die Partei 2016 noch 36,5 Prozent, so schaffte sie es diesmal nicht die 30 Prozent-Marke zu knacken. Einen Sitz hinzugewonnen haben die Freien Wähler, die 2016 vom Knierim-Effekt profitiert haben – der Altbürgermeister hatte 2016 der CDU den Rücken gekehrt und fand bei den Freien Wählern eine neue politische Heimat.

Ebenfalls positiv schnitt die Partei JL/Grüne ab. Sie holte sich einen Sitz mehr und ist nun mit vier Fraktionsmitgliedern im Stadtparlament vertreten. In den kommenden Wochen wird es bei der Frage der Koalitionsbildung spannend werden.

SPD und Freie Wähler bildeten in der vergangenen Legislaturperiode in der Stadtverordnetenversammlung eine Zählgemeinschaft.

Von Silke Pfeifer-Sternke

Gewählte Stadtverordnete

CDU: Gunthard Koch, Marc ­Bastian, Hans-Hermann Ullrich, Stefan Runzheimer, ­Markus Baumann, Christiane Drha, Dominic-Klaus Diessner, Johannes Koch, Ann-Kathrin Schöck, Hans-Werner Roth, Michael Thomas, Andreas Haus.

SPD: Markus Wege, Elfi Kirch, Robby Jahnke, Stefan Düppers, Armin Becker, Finn Wege, ­Jonas Bitterlich, Roland Döhler, Roland Petri, Harry Walther, Jörg Ruppert.

Freie Wähler: Robert Wolfgram, Jens Urban, Klaus- Dieter Knierim, Ute von Gebhardi-Villani, Nils Becker, Anton Enes, Klaus Bartnik, Carsten Brück, Manfred Hetche, Manuel Blieder.

JL/Grüne: Gregor Hofmeyer, Edmund Zimmermann, Murat Akkas, Petra Marenda-Garth.

16.03.2021
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