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Hinterland Freie Wähler stehen hinter Schmidtke
Landkreis Hinterland Freie Wähler stehen hinter Schmidtke
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22:25 15.09.2021
Nicht nur Ehefrau Sabine und Sohn Julius bestärken Marco Schmidtke (Mitte) in seinen Ambitionen, Bürgermeister der Gemeinde Dautphetal zu werden. Auch alle Freien Wähler stärken dem Bürgermeisterkandidaten den Rücken.
Nicht nur Ehefrau Sabine und Sohn Julius bestärken Marco Schmidtke (Mitte) in seinen Ambitionen, Bürgermeister der Gemeinde Dautphetal zu werden. Auch alle Freien Wähler stärken dem Bürgermeisterkandidaten den Rücken. Quelle: Gianfranco Fain
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Wolfgruben

Die Vorarbeiten waren getan und so präsentierte Parteichef Michael Honndorf am Mittwochabend (15. September) den Mitgliedern der Freien Wähler Dautphetals während einer außerordentlichen Sitzung den vom Vorstand auserkorenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde am 13. März 2022. Nachdem er sich im Bürgerhaus Wolfgruben vorgestellt hatte, sicherten die fast 20 Mitglieder dem 46-jährigen Dautpher Marco Schmidtke ohne Ausnahme ihre Unterstützung zu.

Honndorf erklärte die Entscheidung, den unabhängigen Kandidaten im Wahlkampf zu unterstützen, damit, dass die Freien Wähler trotz der Zählgemeinschaft mit der CDU eigene Ziele realisieren und nach außen auf einen Wiedererkennungsfaktor setzen. Der Polizist hat sich demnach in den Sondierungsgesprächen als der richtige Mann erwiesen. Er brauchte „gut zwei Wochen“, um das an ihn herangetragene Ansinnen mit seiner Familie zu besprechen und eine Entscheidung zu treffen, erklärte der aus dem Werra-Meißner-Kreis stammende Schmidtke. Seine Ehefrau Sabine sei das Bollwerk, das ihm vollen Rückhalt gebe. Den erwarte er auch von der zahlenmäßig größten Fraktion der Dautphetaler Gemeindevertretung, verdeutlichte Schmidtke.

Als die Fraktion überlegt habe, wer für die Freien Wähler als Bürgermeisterkandidat in Frage käme, fiel ihm sofort Marco Schmidtke ein, berichtet der noch amtierende Bürgermeister Bernd Schmidt. Er kenne ihn schon seit einigen Jahren als „offenen, ehrlichen und authentischen Typ“, der sich ehrenamtlich engagiere und wie er eine Ausbildung in einer Verwaltung absolviert habe. Das eine sei in der lebenswerten Gemeinde gefragt, wenn man hier leben und sich einbringen wolle, das andere diene sicherlich bei der Leitung des Rathauses. „Dafür werde ich ihm meinen Zettel geben“, sicherte Bernd Schmidt dem Kandidaten im Falle der Wahl auch seine darüber hinausgehende Unterstützung zu.

Schmidtke will im Rathaus eigene Akzente setzen

Im Rathaus wolle er eigene Akzente setzen, erklärte Schmidtke und verweist darauf, dass nach der digitalen Außendarstellung auch die innerbetriebliche Tätigkeiten vom Papier loszulösen seien. Den finanziellen guten Stand der Gemeinde mit geringen Schulden will er erhalten, damit sie handlungsfähig bleibt und neben den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtaufgaben weiterhin sinnvolle Investitionen tätigen kann. Hiermit weiß er sich auf einer Linie mit den Freien Wählern.

Eines der großen Ziele müsse es sein, den Menschen in der Gemeinde ein Zuhause zu bieten. Dazu gehören verschiedene Faktoren wie Arbeitsplätze, der Bau des Eigenheims, Infrastruktur, Kindertagesstätten, gut gelegene Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu einem attraktiven Freizeitangebot mit Rad- und Wanderwegen, den Bädern und der Gastronomie. Dafür will sich der Bürgermeisterkandidat einsetzen.

Zukünftig werden ihn die Bürger Dautphetals vor Ort im Wahlkampf erleben. Dieser werde vermutlich erst im neuen Jahr an Fahrt aufnehmen, aber bis dahin will er sich in allen Orten der Gemeinde bekannt machen. Als Polizist und Wanderer scheue er sich nicht, viel zu Fuß unterwegs zu sein, erklärt Schmidtke. Mit ihm steht der zweite Kandidat zur Bürgermeisterwahl fest. Die CDU nominierte Mitte Juli Lars Kolbe als ihren Kandidaten (OP berichtete)

Von Gianfranco Fain