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Hinterland Briefwahl: Beteiligung ist erneut hoch
Landkreis Hinterland Briefwahl: Beteiligung ist erneut hoch
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07:00 20.11.2020
Peter Kremer (links) und Robert Wolfgram (beide parteilos) gehen in die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Gladenbach.
Peter Kremer (links) und Robert Wolfgram (beide parteilos) gehen in die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Gladenbach. Quelle: Thorsten Richter, Tobias Hirsch
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Gladenbach

Die Gladenbacher Wähler scheinen in Corona-Zeiten gefallen an der Briefwahl gefunden zu haben. Bis Donnerstagnachmittag forderten 1.395 der 9.544 Wahlberechtigten ihre Unterlagen an, berichtet Wahlleiter Rüdiger Götze auf OP-Anfrage.

Das ist fast dieselbe Anzahl wie vor dem ersten Wahlgang und immer noch gut doppelt so viele wie bei anderen Wahlen. Zum ersten Urnengang gaben schließlich 1.301 Wahlberechtigte ihre Stimme per Brief ab.

Wer es sich noch überlegt, kann Freitag, 20. November, bis 13 Uhr eine Briefwahl im Rathaus beantragen. Eine weitere Möglichkeit gibt es für nachweislich Erkrankte, die am Sonntag von 9 bis 15 Uhr einen Vertreter mit Vollmacht und Personaldokumenten im Rathaus den Wahlschein abholen lassen können.

Die Briefwahl-Stimmen müssen spätestens diesen Sonntag, 22. November, bis 18 Uhr im Briefkasten des Rathauses liegen, damit sie in die Auszählung kommen. Götze weist darauf hin, dass die roten Briefumschläge nirgendwo sonst angenommen werden.

Liveticker aus den Wahllokalen

Die Wahllokale sind am Sonntag, 22. November, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Direkt danach beginnt das Auszählen der Stimmen der Stichwahl zwischen den beiden verbliebenen parteilosen Kandidaten Peter Kremer und Robert Wolfgram. Eine öffentliche Präsentation der Wahlergebnisse im Haus des Gastes gibt es erneut nicht. Der Einlauf der Ergebnisse aus den Wahllokalen ist im Internet auf der Seite  wahlen.votemanager.de zu verfolgen.

An diesem Wahlsonntag gelten erneut besondere Corona-Hygieneregeln. Die Wähler müssen vom Betreten bis zum Verlassen eines der 21 Wahllokale samt der Vorräume einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In den Wahllokalen mit ausreichendem Platz gibt es separate Ein- und Ausgänge, damit sich die Wähler nicht begegnen. Die Wahlvorstände bleiben hinter schützenden transparenten Trennwänden.

Eigenen Kuli mitbringen ist erwünscht

In Warteschlangen vor oder in einem Wahllokal ist ein Abstand von anderthalb Metern zum nächsten Mitmenschen einzuhalten. Die Wahlhelfer lüften regelmäßig die Wahlorte. Es sind auch ausreichend Desinfektionsmittel vorhanden, um Flächen wie Kabinen und Urnen regelmäßig zu reinigen.

Bei dieser Wahl darf jeder Stimmberechtigte aus Hygienegründen seinen eigenen Kugelschreiber mitbringen. Dieser muss nur eine blaue oder schwarze Mine haben. Von den Wahlhelfern bereitgestellte Kugelschreiber werden nach Gebrauch desinfiziert. Mit den Schreibgeräten darf jeder Wahlberechtigte nur ein Kreuz oder ein anderes eindeutiges Symbol auf dem weißen Stimmzettel machen – in dem Kreis hinter dem Namen von einem der beiden Kandidaten.

Von Gianfranco Fain

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