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Hinterland Das Komitee erhält tosenden Beifall
Landkreis Hinterland Das Komitee erhält tosenden Beifall
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20:30 23.06.2013
Mehr als 450 Buchenauer kamen zur zweiten Bürgerversammlung vor dem Grenzgangsfest in das Bürgerhaus. Dort schaute der Bürgeroberst gleich nochmal hin: Dieter Veit (links) überreichte Mohr Jens Wege das erste offizielle Foto der Repräsentanten. Fotos: Benedikt Bernshausen Quelle: Benedikt Bernshausen
Buchenau

Bürgeroberst Dieter Veit staunte - und schwärmte: Mehr als 450 Männer und Frauen, Burschen und Mädchen drängten sich am Samstagabend zur zweiten Bürgerversammlung anlässlich des großen traditionellen Heimatfestes in das Buchenauer Bürgerhaus. Dort informierte das engere Komitee drei Wochen vor dem Beginn des Grenzgangs über den Stand der Vorbereitungen.

Dabei versicherte Bürgeroberst Veit: „Das Fest ist schon zu 99,9 Prozent in trockenen Tüchern!“ Er berichtete über die Arbeit der vier Ausschüsse Ausschmückung, Festzug, Musik sowie Werbung und Finanzen. Die haben zum Beispiel schon das Aufstellen der Edelstahltafel in der Ortsmitte oder das Bepflanzen der Verkehrs-Inseln an der Bundesstraße erledigt. Außerdem planten die Arbeitsgemeinschaften den Festzug, für den mehr als 50 Gruppen einen Motivwagen angemeldet haben oder buchten die Kapellen - diesmal überwiegend heimische - für den Grenzgang.

Ein „Novum“ sei die professionelle Licht- und Tontechnik für das Festzelt. Daneben wurden und werden weiter Werbeartikel angeboten und Kampagnen „gefahren“.

Bisher haben die Ausschüsse mehr als 40 Sitzungen abgehalten. Dazu kommen 27 Sitzungen des Erweiterten und neun Sitzungen des Engeren Komitees. Allen in den Gremien engagierten Helfern bescheinigte Dieter Veit: „Sie haben sehr, sehr gute Arbeit geleistet!“

Kassierer Frank Heerdegen erklärte, dass sich die Mitgliederzahl des Grenzgangsverein dem geplanten Soll von 570 nähre: Derzeit gehören dem Verein schon 551 Mitglieder an.

20 Festmeter Holz für Brücke sind zuzuschneiden

Heerdegen berichtete außerdem über die Einrichtung eines Busverkehrs zwischen dem Kirchplatz und den Frühstücksplätzen und wies auf eine bedeutende Veränderung gegenüber dem vorigen Grenzgang hin: „Es wird keinen freien Zugang zum Vergnügungspark mehr geben!“ Der Zeltvorplatz wird wie in früheren Jahren umzäunt und sein Besuch ist allen zahlenden Festgästen möglich.

Danach lenkte Dieter Veit den Blick auf die verbliebenen Probleme: Nach einem Personalwechsel beim Roten Kreuz, musste kurzfristig eine neues Sicherheitskonzept erstellt werden, dessen Genehmigung nur noch Formsache sei. Kritisch ist die Situation allerdings bei der noch zu errichtenden, 22 Meter langen Lahnbrücke. Zwar hat das Technische Hilfswerk aus Biedenkopf seine Hilfe beim Aufbau zugesichert, doch ist das Baumaterial verschwunden. Das Komitee entschied, die nötigen Bretter und Balken in Eigenregie herstellen zu lassen. Noch suchen die Grenzgänger aber jemandem, der das die rund 20 Festmeter Holz zuschneiden kann. „Es drückt ein bisschen, aber das kriegen wir hin“, betonte der Bürgeroberst zuversichtlich. Abschließend stimmten die Buchenauer das Grenzgangslied an - und danach spendete die Versammlung dem Komitee stehend tosenden Beifall. „Das habe ich auch noch nicht erlebt“, sagte Dieter Veit, der die Reaktion als Anerkennung der guten Arbeit seines engagierten Teams versteht.

von Benedikt Bernshausen

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