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Menschensöhne schlafen in Frankfurt

Top Ten der Stadtbücherei Menschensöhne schlafen in Frankfurt

Das ist mal eine ungewöhnliche Zehner-Liste: die Top Ten der Marburger Stadtbücherei. Stichtag war der 24. Mai. Der Spitzenreiter wurde bis dahin ein Dutzend Mal ausgeliehen. OP-Autorin Nadja Schwarzwäller hinterfragt die Reihenfolge einmal psychologisch.

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Viele, viele Bücher gibt es in der Stadtbücherei. Da fällt manchen Nutzern die Wahl schwer.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Wie immer, zuerst die Liste in ihrer ganzen Pracht und Schönheit:

1. Einfach klasse in Englisch, 5. Klasse: wissen, üben, testen (Birgit Hock, Meike Wolf)

2. Menschensöhne (Arnaldur Indridason)

3. Charlie + Leo (Jochen Till)

4. Duell der Ritter (Ulf Blanck, Harald Juch)

5. Gebrauchanweisung für Frankfurt am Main (Constanze Kleis)

6. Auf den Spuren der Königin von Saba (Walt Disney)

7. Schlank im Schlaf (Detlef Pape)

8. Conni geht in den Zoo: eine Geschichte (Liane Schneider, Eva Wenzel-Bürger)

9. Michael Jackson: King of Pop (Christian Marks)

10. Der kleine Vampir und die Gruselnacht (Angela Sommer-Bodenburg, Amelie Glienke)

Genau einmal Belletristik, fünfmal die Kinderbuchabteilung, eine Biographie und drei Sachbücher – so sieht also die Zwischenbilanz der am häufigsten ausgeliehenen Bücher in der Marburger Stadtbücherei nach knapp fünf Monaten im Jahr 2011 aus. Ein hochinteressantes Ergebnis für mich als Leseratte, Germanistin und vor allem Pseudo-Psychologin. Der gemeine Marburger ist demnach ein übergewichtiger Michael Jackson-Fan mit einem Faible für Island-Krimis, der mit englischen Sprachkenntnissen in Frankfurt am Main glänzen will und mehrere Kinder hat, die er auf der Fahrt dorthin beschäftigen muss? Warum nicht.

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