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Eine kleine Klolumne

Zehn öffentliche Toiletten Eine kleine Klolumne

Jeder und jede "muss mal". OP-Autorin Nadja Schwarzwäller hat die Top Ten der öffentlichen Toiletten in Marburg zusammengestellt.

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Ton in Ton mit den Rosen im Schlosspark: Miettoiletten beim Stadtfest 3TM.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

1. Gewissermaßen die erste Adresse: Die Besuchertoilette im Rathaus, edel gekachelt mit maritimem Flair

2. Lange Schlangen weisen beim Nachtmarathon den Weg: Rechts vor dem Eingang zum Rathaus befindet sich eine von 15 öffentlichen Toilettenanlagen der Stadt

3. Der Name ist Programm: Der „Bazillensteg“ an der Lahn (Auf dem Wehr) beherbergt ebenfalls eine öffentliche Bedürfnisanstalt

4. Am Wilhelmsplatz werden Damen und Herren durch die Unistraße getrennt: auf jeder Seite führen Stufen nach unten zum „Austreten“

5. Gleich zweimal Pilgrimstein: Einmal im Bereich des Oberstadt-Aufzugs (da muss es schon sehr dringend sein), einmal im Parkhaus Oberstadt, wo zumindest die Mosaikgestaltung ringsum anspricht

6. Im Schatten der Heiligen Elisabeth kann man sein Geschäft ebenfalls verrichten, dem Herrn sei’s gedankt

7. Das Bahnhofsklo: für jede Liste ein Muss (und in Marburg immer hübsch sauber und ordentlich)

8. Öffentliche Toilette „Hauptfriedhof“ und „Friedhof Ockershausen“: Stiller können Örtchen gar nicht sein

9. Pipi mit Aussicht: Im Schlosspark befindet sich ebenfalls ein öffentliches Klo (und schöner als hier können Dixi-Klos wie bei 3TM nicht stehen)

10. Für Busfahrer only: An einigen Endhaltestellen (zum Beispiel auf „Sonnenblick“) dürfen die Mitarbeiter der Stadtwerke in einer speziellen Toilettenanlage austreten

Wir könnten uns dem Thema auch ganz praktisch nähern. Aber OP-Autorin Nadja Schwarzwäller wagt den philosophischen Exkurs. Und stellt fest: Philosophen sind auch nur Menschen. Mit Bedürfnissen.

„Je weniger Bedürfnisse, desto glücklicher, ist eine alte, aber sehr verkannte Weisheit“, lese ich bei Georg Christoph Lichtenberg, dem alten Schlaumeier. Und wer glaubt, darüber länger nachdenken zu müssen, der lasse sich von mir eines Besseren belehren und einfach mal dazu verleiten, das Wort „Bedürfnisse“ wörtlich zu nehmen. Dann sollte schnell klar sein, was Lichtenberg meint. Oder? Auf dem Weg lassen sich sogar selbst auf den zweiten Blick noch kompliziert scheinende philosophische Äußerungen zum Thema ganz prima veranschaulichen. Aufgepasst.

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