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Brot, Wein und Gesang

Zehn Marburger Köstlichkeiten Brot, Wein und Gesang

Wem bei der Liste der zehn Marburger Köstlichkeiten das Wasser im Munde zusammen läuft, der befindet sich in bester Gesellschaft. OP-Autorin Nadja Schwarzwäller schreibt und genießt.

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Leckere Kuchen machen glücklich, so wie diese Torte im Café Klingelhöfer. In Marburg gibt's auch stadtspezifische Leckereien wie den Landgraf-Taler oder Elisabeth-Trüffel.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Zuerst wie immer die Liste:

1 . Elisabethbräu: Wer in Marburg echtes Marburger Bier trinken will, landet zwangsläufig bei den süffigen Getränken, die in einem Keller am unteren Ende des Steinwegs gebraut und auch ausgeschenkt werden.

2 . Hinterländer Bier: Die niedliche kleine Brauerei ist zwar ein paar Kilometer von Marburg entfernt. Dennoch etwas für die Freunde regionaler Braukunst. Besonders empfehlen möchten wir hier, allein schon wegen des Namens, das "Marburger Kräusen". Im Moment leider sehr schwierig zu bekommen, da das Brauhaus Insolvenz beantragt hat.

3 . Landgraf-Philipp-Taler (Konditorei Klingelhöfer) und Elisabeth-Trüffel (Café Vetter): Diese Pralinen mit Anleihen in der Stadtgeschichte sind beliebte Mitbringsel aus der Universitätsstadt.

4 . Marburger Nachtwächter: ein Kräuterlikör mit großem Heimatfaktor.

5 . Soja-Gyros in der Uni-Mensa: Es ist uns unbegreiflich, wie die Mensaköche es hinbekommen, aus Soja so etwas Schmackhaftes hinzubekommen. Daheim gelingt das nie.

6 . Zu Nummer 5 passt ganz hervorragend der Krautsalat, den es ebenfalls in der Mensa gibt und der jeden Fertigsalat aus dem Eimer um Lääängen schlägt.

7 . Rote Worscht: eine Art Mettwurst, die im Landkreis Marburg-Biedenkopf extrem beliebt ist. Glücklich, wer einen hausschlachtenden Landwirt sein eigen nennt...

8 . Schmandkuchen: ein Blechkuchen mit einem Belag aus Sauerrahm, Zucker und Zimt. Sehr beliebt bei Backhausfesten in den Dörfern. In der Stadt muss man entweder selbst backen oder auf Schmand-Zungen und ähnliche "Stückchen" aus der Bäckerei zurückgreifen.

9 . Speckkuchen, auch "Hessischer Flammkuchen" genannt, ein herzhaftes Flachgebäck mit Zwiebeln und Speck. Gibt es zum Beispiel auf der Speisekarte des "5 Jahreszeiten" in der Reitgasse.

10 . Elisabeth-Kaffee, ein fair gehandelter Kaffe aus dem Weltladen (am Markt), der in der Nähe von Marburg in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung geröstet wird.

„Gefräßiges Lesen ist ein schlimmeres Laster als gefräßiges Essen“, hat der Engländer John Ruskin einmal behauptet. Ich kann also unsere Leser nur eindringlich ermahnen, an sich zu halten und diese Zeilen nicht zu gierig zu verschlingen. Laben wir uns lieber an einigen der Köstlichkeiten - auch in der Mensa. Wer in Marburg über das dortige Essen meckert, dem könnte wohl auch Paul Bocuse ein SchniPoSa deluxe flambieren und hätte verloren. Banausen.

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