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Ab in den Untergrund

"Ab in den Untergrund“ lautet das Motto für unsere Liste, die sich mit gewissermaßen „tiefergelegten“ Orten beschäftigt. OP-Autorin Nadja Schwarzwäller hat eine völlig subjektive Top Ten zusammengestellt und erklärt dem geneigten Leser, was es damit auf sich hat.

Die Unterführung an der Biegenstraße beim Uni-Museum ist keine Unterführung mehr. Mangels Nutzung durch Fußgänger wird sie jetzt vonm alternativen Fahrradprojekt Radikate genutzt.

© Nadja Schwarzwäller

Ab in den Untergrund

  1. Die Kasematten unter dem Schloss
  2. Garantiert keinen Handy-Empfang gibt‘s im „Hinkelstein“
  3. Elisabethbräu wird, nomen es omen, im Keller des „Elisabeth“ gebraut
  4. Treppab geht es auch zur kleinen, aber feinen „Klingelhöfer“-Terrasse
  5. Bei „Elwert“ führt eine Treppe auf die alte Stadtmauer hinunter
  6. Das Gewölbe der Mittelalterlichen Synagoge in der Oberstadt
  7. Uriger Veranstaltungsort: Der Deutschhauskeller
  8. Für Wasserratten geht’s im Sprungbecken des „Aquamar“ tief hinunter
  9. Gruselfaktor inklusive: Unterführungen wie die in der Biegenstraße
  10. Seit 30 Jahren wird erfolglos über ihn diskutiert: den „Marbach-Tunnel“

Schon die guten alten Brüder Grimm haben nicht umsonst festgestellt, dass es in Marburg mehr Treppen auf den Straßen als in den Häusern zu geben scheint. Man hat in der Stadt unterwegs zwar meist den Eindruck, die würden alle nur nach oben führen und verwünscht sie schwer atmend, aber das ist natürlich Quatsch. Und das weiß man theoretisch auch. Praktisch macht es das nur auch nicht besser.

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