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Wolfgang Hermann sorgt für "cooles Klima"

Helden im Hintergrund Wolfgang Hermann sorgt für "cooles Klima"

Immer cool bleiben: Wolfgang Hermann und seine Kollegen sind Tag für Tag in den Gebäuden der Uni unterwegs, um die Klimaanlagen zu überprüfen und zu warten.

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Sascha Rupp (links) arbeitet an der Kühlanlage auf dem Zentrum für Tumor- und Immunbiologie. Wolfgang Hermann kontrolliert den Schaltplan.

Quelle: Peter Gassner

Marburg. Rund 500 Kälteanlagen sorgen an der Uni für die Kühlung von Hörsälen, Laboren, aber auch von Tierställen und Pflanzenwuchskammern. Dafür, dass sie reibungslos funktionieren, sorgt Kälteanlagenmeister Wolfgang Hermann mit neun weiteren Kollegen.

„Jeden Tag geht etwas kaputt“, verrät der 54-Jährige – langweilig wird es ihm also nie. Als Leiter des Betriebszweiges Kältetechnik teilt er seine Kollegen für die verschiedenen Aufgaben ein. Etwa 250 Anlagen stehen auf den Lahnbergen, die anderen 250 in den Uni-Gebäuden in der Innenstadt. Täglich wird überall überprüft und gewartet, kleinere Reparaturen kommen hinzu. Zwischen 7 und 16.15 Uhr arbeiten die Kältetechniker regulär. Da die Anlagen aber auch nachts weiterlaufen, zählt auch ein Bereitschaftsdienst zu den Aufgaben. „Da muss man auch mal nachts oder am Wochenende raus“, erläutert er.

Die vielen verschiedenen Anlagen für die Uni sind je nach Ort unterschiedlich groß und laufen auf unterschiedlichen Temperaturen. „Es ist ein vielschichtiges Arbeitsgebiet, das für jeden Kälteanlagenbauer eine Herausforderung darstellt – es ist unheimlich vielseitig“, so Hermann. „Vom Brötchenautomaten bis zur Großanlage ist alles dabei.“ Die größte Anlage steht im neuen Chemie-Gebäude mit einer Leistung von 1,18 Megawatt.
Als Teamleiter kümmert sich Hermann zudem um Bestellungen und um Ausschreibungen für größere Reparaturen. Bei Bauprojekten der Universität ist er ebenfalls eingebunden, bringt seine Kenntnisse und Vorstellungen in die Baubesprechungen ein. Auch bei der Abnahme des Gebäudes ist er dabei, um die Maschinen zu überprüfen.

Hermann arbeitet seit 17 Jahren für die Uni und auch schon vorher als Kälteanlagentechniker – einst war er der erste seines Fachs in ganz Hessen. Dennoch „gibt es immer wieder neue Überraschungen, was alles passieren kann“. Damit er alle Probleme schnell in den Griff bekommt, ist es ihm wichtig, dass er auf ein gutes Team zurückgreifen kann. „Zusammen sorgen wir für ein cooles Klima an der Uni“, sagt Hermann.

von Peter Gassner

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