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Mittagspause - ab in die Mensa

Essen und trinken Mittagspause - ab in die Mensa

Wissensdurst ist schön und gut, aber auch der Magen will gefüttert werden. Die Mittagspause mit Freunden unter lautem Tellergeklapper in der Mensa zu verbringen, gehört zum Studentenalltag dazu. Um wieder gesättigt zur nächsten Veranstaltung zu kommen, gibt es die Mensa am Erlenring und auf den Lahnbergen. Zu einem Snack zwischendurch laden die insgesamt sieben Cafeterien ein.

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Mehrere tausend Studierende essen während des Semesters täglich in der Mensa am Erlenring.

Quelle: Thorsten Richter

„Im vergangenen Jahr sind rund 1 Millionen Essen über die Mensatheke gewandert“, erzählt Dr. Uwe Grebe, der Geschäftsführer des Studentenwerkes Marburg.

An einem Tag während des Semesters, werden bis zu 4500 Gerichte verzehrt.

2009 wurden 61 Tonnen Kartoffeln verwertet und 13.700 Kopfsalate geputzt und geschnippelt.
Um kurz vor sechs kommt jeden Morgen der Großhändler an die Mensa und liefert das Gemüse. Von den rund 220 Mitarbeitern im Bereich „Verpflegung“, beginnen ungefähr 100 Küchenmitarbeiter alles vorzubereiten: Gemüse und Salate werden gewaschen, geschnitten und die Kratoffeln geschält. Ab elf Uhr wird mit dem Kochen begonnen. Jede Mensa hat einen ausgebildeten Koch als Küchenchef. Sogar ausgebildet wird in den Mensa-Küchen. „Momentan beschäftigen wir sechs Auszubildende“, freut sich Grebe.

„Es ist eine Gratwanderung, sozial verträgliche Preise und gleichzeitig hochwertige Produkte anbieten zu können“, verrät der Geschäftsführer. Doch er ist stolz, dass die Marburger Mensen und Cafeterien biozertifizierte Produkte und Lebensmittel von der Qualitätsmarke „Geprüfte Qualität – Hessen“ anbieten können. In den Preisen habe sich das natürlich niedergeschlagen, bedauert Uwe Grebe. Die Preise für ein Mensagericht bewegen sich zwischen 1,90 Euro und 3 Euro.

Dass „hier nichts aus der Fritteuse“ komme, könne ein jeder schmecken, sagt Grebe stolz. Die Schnitzel werden in sogenannten Kippbratpfannen zubereitet und die Frikadellen werden auch selbst geformt und gewürzt. Die Speisepläne werden von einer studierten Ökotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin), der Verpflegungsleitung und den Küchenchefs zusammen erstellt. Es gibt täglich drei Gerichte zur Auswahl: ein günstiges Tagesgericht und zwei weitere Menüs, von denen eines fleischlos ist.

Für all diejenigen, die nicht direkt am Erlenring oder oben auf den Lahnbergen studieren, gibt`s auch was zu beißen. Das „Frühstücksmobil“ ist ab halb neun jeden Morgen unterwegs. Wo es überall hält, gibt es unter www.studentenwerk-marburg.de/essen-trinken/fruehstuecksmobil.html nachlesen.

Die Mensen sind von Montag bis Donnerstag von 11.30 Uhr bis 14.15 Uhr und Freitag von 11.30 Uhr bis 14 Uhr für alle hungrigen Besucher geöffnet.
Was es am jeweiligen Tag auf den Teller gibt, kannst du im Internet nachgucken. www.studentenwerk-marburg.de/essen-trinken/speiseplan

Und wenn ich mal selber kochen will? Rezepte gibt's im Koch-Blog der Oberhessischen Presse.

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Die Mensa der Marburger Philipps-Universität auf den Lahnberge wird 25 Jahre alt.

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