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Richter zweifeln an Professoren-Besoldungstarif

Uni Marburg Richter zweifeln an Professoren-Besoldungstarif

Die Richter des Bundesverfassungsgerichts haben Zweifel an der Angemessenheit der Professorenbesoldung.

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Verdienen Hochschullehrer zu wenig? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Montag das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

Quelle: Archivfoto

 Marburg. Das Bundesverfassungsgericht will alle Kürzungen der Beamtenbesoldung überprüfen.

Bei der mündlichen Verhandlung zur umstrittenen Umstellung der Professorenbesoldung auf eine Leistungskomponente sprach Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle am Dienstag in Karlsruhe von einem „Pilotverfahren“ und kündigte eine Überprüfung der Einschnitte für rund 1,9 Millionen Beamte, Richter und Soldaten an.

In dem aktuellen Verfahren hatte der Marburger Chemieprofessor Bernhard Roling wegen der seit 2005 geltenden neuen Professorenbesoldung geklagt. Diese sogenannte W-Besoldung besteht aus einem Grundgehalt mit variablen Leistungszulagen und löst bei neu berufenen Professoren die sogenannte C-Besoldung ab, die automatisch mit dem Dienstalter steigt.

Leistungsbezüge zahlen Hochschulen etwa für besondere Leistungen in der Forschung und Lehre. An der Philipps-Universität werden Leistungen in einer Höhe von bis zu 2.500 Euro honoriert.

von Heike Horst und unserer Agentur

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