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Uni und Stadt Zehn Millionen Analysen pro Jahr sind möglich
UNIversum Uni und Stadt Zehn Millionen Analysen pro Jahr sind möglich
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18:39 04.10.2010
Labormediziner Professor Norbert Katz (von links), Gießens Medizin-Dekan Professor Trinad Chakraborty, der Ärztliche Geschäftsführer Professor Werner Seeger und Labormediziner Professor Harald Renz stellten das Konzept des Zentrallabors vor. Quelle: Manfred Hitzeroth

Marburg. Nach der Verabschiedung von Professor Norbert Katz (65) in den Ruhestand leitet künftig der Labormediziner Professor Harald Renz das neu geschaffene standortübergreifende Zentrallabor des Uni-Klinikums Gießen und Marburg. Gestern stellte Renz auf einer Pressekonferenz in Gießen das neue Konzept vor.

Zunächst aber stellte Professor Werner Seeger, Ärztlicher Geschäftsführer des Uni-Klinikums, dem scheidenden Professor Katz nachträglich ein positives Zeugnis aus: „Katz hat in seiner Person die Klinische Chemie in Gießen verkörpert und war nahezu rund um die Uhr im Einsatz“.

Der Ärztliche Geschäftsführer betonte, dass eine Akutversorgung in der labormedizinischen Diagnostik an beiden Standorten sichergestellt bleibe. Zusätzlich solle die Spezialdiagnostik jeweils nur in Gießen und Marburg angeboten werden.

Von insgesamt 2.000 möglichen Labortests können künftig in Marburg und Gießen zusammen rund 800 verschiedene Untersuchungen ausgeführt werden, erläuterte Profesor Renz. Mit dieser Anzahl sollten künftig 98,5 Prozent des Bedarfs durch das Kliniklabor abgedeckt werden. Rund 4.000 Proben täglich und etwa zehn Millionen Analysen pro Jahr: Diese weiteren Zahlen nannte Renz für den geschätzten Arbeitsumfang. Mit dem Einstieg in die „strukturierte Kooperation“ zwischen Marburg und Gießen werde am mittelhessischen Uni-Klinikum einerseits eine konkurrenzfähige Labormedizin erhalten und andererseits werde die Teilhabe am wissenschaftlichen Fortschritt gesichert.

von Manfred Hitzeroth

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